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Aromatische Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter

Cremig-weiche Kürbis-Gnocchi aus feinem Hokkaidopüree und Kartoffeln, geschwenkt in aromatischer Salbeibutter und mit frisch geriebenem Parmesan serviert.
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Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Kartoffelpresse Alternativ ein feiner Kartoffelstampfer
  • 1 Backblech* Für das Garen des Kürbisses
  • 1 Teigkarte Zum Portionieren und Schneiden der Gnocchi
  • 1 Großer Kochtopf* Für das Sieden der Gnocchi
  • 1 Breite Pfanne Zum Schwenken in der Butter

Zutaten
  

Zutaten

  • 500 g Hokkaido-Kürbis entkernt und in Spalten geschnitten
  • 500 g mehligkochende Kartoffeln als Pellkartoffeln gekocht und noch heiß gepellt
  • 200 g Weizenmehl (Type 405) plus etwas mehr zum Bearbeiten
  • 50 g Hartweizengrieß sorgt für eine stabilere Struktur
  • 1 Stück Eigelb Größe M
  • 0.5 TL Muskatnuss frisch gerieben
  • 1 TL Salz für den Teig, plus Salz für das Kochwasser
  • 80 g Butter für die Salbeibutter
  • 15 Blätter frischer Salbei gewaschen und trocken getupft
  • 50 g Parmigiano Reggiano frisch gerieben zum Servieren

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Hokkaido-Kürbisspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich und leicht gebräunt ist. Anschließend kurz abkühlen lassen und mit einem Pürierstab oder in einem Mixer fein pürieren.
  • Parallel die Kartoffeln in der Schale in reichlich Salzwasser gar kochen. Noch heiß pellen und sofort durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Das Kürbispüree ebenfalls hinzugeben. Die Masse ca. 10 Minuten ausdampfen lassen, damit so viel Feuchtigkeit wie möglich entweicht – dies verhindert, dass der Teig später zu klebrig wird.
  • Das Eigelb, die Gewürze (Salz und frisch geriebene Muskatnuss) sowie das Mehl und den Hartweizengrieß zur abgekühlten Kartoffel-Kürbis-Masse geben. Alle Zutaten zügig mit den Händen zu einem geschmeidigen, homogenen Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, da der Teig sonst zäh wird.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in portionierbare Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa fingerdicken Rolle (ca. 1,5 bis 2 cm Durchmesser) formen. Mit einer Teigkarte oder einem Messer in ca. 2 cm lange Gnocchi-Stücke schneiden. Wer möchte, kann die Gnocchi über die Zinken einer Gabel rollen, um das typische Rillenmuster zu erzeugen.
  • Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Sieden bringen (das Wasser sollte leicht sieden, nicht sprudelnd kochen). Die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Das dauert etwa 2 bis 3 Minuten. Mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen.
  • Während die Gnocchi kochen, die Butter in einer großen, breiten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und leicht aufschäumen lassen. Die Salbeiblätter hinzugeben und knusprig darin anschwitzen, bis die Butter eine leicht nussige, goldbraune Farbe annimmt.
  • Die abgetropften Gnocchi direkt in die Pfanne zur Salbeibutter geben. Vorsichtig darin schwenken, bis sie rundherum mit der aromatischen Butter überzogen sind und eine leichte Kruste annehmen. Auf Tellern anrichten, mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und heiß servieren.

Notizen

Profi-Tipp für die Konsistenz: Je weniger Feuchtigkeit im Kürbispüree und in den Kartoffeln verbleibt, desto weniger Mehl wird benötigt. Dadurch werden die Gnocchi besonders zart und schmecken intensiv nach Kürbis. Sollte der Teig dennoch zu feucht zum Formen sein, esslöffelweise noch etwas Mehl unterarbeiten.
Vorbereitung und Aufbewahrung: Die ungekochten Gnocchi können nebeneinander auf einem bemehlten Brett für ca. 1 Stunde eingefroren und anschließend in einen Gefrierbeutel umgefüllt werden. Bei Gebrauch die Gnocchi einfach gefroren direkt ins siedende Salzwasser geben.
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