Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vorheizen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Kichererbsen in ein Sieb abgießen und unter kaltem Wasser abspülen, bis es nicht mehr schäumt. Die Merguez-Würstchen der Länge nach einschneiden und das Brät aus der Haut drücken.
Eine große Pfanne ohne zusätzliches Öl erhitzen. Das Merguez-Brät hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel hinzufügen und für ca. 3-4 Minuten glasig mitbraten.
Die abgetropften Kichererbsen und die stückigen Tomaten in die Pfanne rühren. Die Sauce kurz aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze für etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen. Da die Merguez bereits stark gewürzt ist, erst am Ende abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Kreuzkümmel verfeinern.
Für die Béchamelsauce die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl mit einem Schneebesen einrühren und für 1-2 Minuten hell anschwitzen. Die Milch schrittweise und unter ständigem Rühren hinzugeben, um Klümpchenbildung zu vermeiden. Die Sauce für ca. 5 Minuten leicht einkochen lassen, bis sie cremig und leicht eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Eine Auflaufform bereitstellen. Zuerst eine dünne Schicht der Tomaten-Merguez-Sauce auf dem Boden verteilen. Diese mit einer Schicht Lasagneplatten abdecken. Darauf eine Schicht Béchamelsauce streichen, gefolgt von der Fleischsauce und wieder Lasagneplatten. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht sollte aus Lasagneplatten bestehen, die großzügig mit der restlichen Béchamelsauce bedeckt werden.
Den geriebenen Mozzarella gleichmäßig über der Lasagne verteilen. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist und die Sauce an den Rändern leicht blubbert.
Die fertige Lasagne aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschnitt zwingend für 10 Minuten ruhen lassen. So setzen sich die Schichten, und das Gericht lässt sich sauber portionieren.