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Aromatische Peking Suppe mit Hähnchen

Eine klassische, würzige Suppe nach Pekinger Art, die durch ihre ausgewogene Balance aus Schärfe und Säure besticht. Zarte Hähnchenstreifen, Shiitake-Pilze und Tofu machen sie zu einem sättigenden und wärmenden Gericht.
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Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Wok oder großer Topf
  • 1 Schneidebrett und scharfes Messer
  • 1 Kleine Schüssel Zum Anrühren der Speisestärke

Zutaten
  

Zutaten

  • 250 g Hähnchenbrustfilet in sehr dünne Streifen geschnitten
  • 1.2 L Hühnerbrühe salzarm, wenn möglich
  • 50 g getrocknete Shiitake-Pilze alternativ 150g frische Shiitake
  • 100 g Bambussprossen aus dem Glas, in Streifen
  • 150 g fester Tofu in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
  • 2 große Eier leicht verquirlt
  • 4 EL Reisessig mehr nach Geschmack
  • 3 EL helle Sojasauce
  • 3 EL Speisestärke verrührt mit 4 EL kaltem Wasser
  • 1-2 TL Chilipaste oder Chili-Öl z.B. Sambal Oelek, je nach Schärfewunsch

Anleitungen
 

  • Zutaten vorbereiten: Falls getrocknete Shiitake-Pilze verwendet werden, diese in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und ca. 15-20 Minuten einweichen lassen. Anschließend das Wasser abgießen, die Pilze leicht ausdrücken und in feine Streifen schneiden. Frische Pilze direkt in Streifen schneiden. Hähnchenbrust, Tofu und Bambussprossen wie in der Zutatenliste angegeben vorbereiten. Die Eier in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen leicht verquirlen.
  • Suppe ansetzen: Die Hühnerbrühe in einem großen Topf oder Wok zum Kochen bringen. Die Hähnchenstreifen und die vorbereiteten Shiitake-Pilze hinzufügen. Die Hitze reduzieren und alles für ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis das Hähnchenfleisch vollständig gar ist.
  • Aromatisieren: Die abgetropften Bambussprossen, Sojasauce, Reisessig und Chilipaste in die Suppe geben. Gut umrühren und die Suppe für weitere 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden können. An dieser Stelle die Suppe probieren und bei Bedarf mit mehr Essig oder Chili abschmecken.
  • Suppe andicken: In einer separaten kleinen Schüssel die Speisestärke mit 4 EL kaltem Wasser klumpenfrei anrühren. Die Stärkemischung unter ständigem, langsamem Rühren in die köchelnde Suppe gießen. So lange weiterrühren, bis die Suppe merklich andickt und eine leicht sämige Konsistenz erreicht.
  • Eierfäden ziehen: Den Topf von der Herdplatte nehmen oder die Hitze auf die niedrigste Stufe stellen. Das verquirlte Ei in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl langsam in die heiße Suppe gießen. Gleichzeitig mit einem Löffel oder Essstäbchen sanft in eine Richtung rühren, um feine Eierfäden (sog. „Egg Ribbons“) zu erzeugen.
  • Fertigstellen und Servieren: Zum Schluss die Tofuwürfel vorsichtig unterheben und die Suppe nochmals kurz erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen. Die fertige Peking Suppe in Schalen füllen und sofort heiß servieren.

Notizen

  • Aroma-Tipp: Für ein noch runderes Aroma kurz vor dem Servieren 1 TL geröstetes Sesamöl in die Suppe rühren.
  • Garnitur: Fein geschnittene Frühlingszwiebeln oder frischer Koriander eignen sich hervorragend als frische Garnitur.
  • Geschmacksanpassung: Die Balance aus Säure und Schärfe ist der Schlüssel. Schmecken Sie die Suppe vor dem Servieren ab und passen Sie sie mit zusätzlichem Reisessig oder Chilipaste Ihrem persönlichen Geschmack an.
  • Tipp für perfekte Eierfäden: Es ist wichtig, das Ei langsam und bei nicht mehr sprudelnd kochender Suppe hinzuzufügen. Zu schnelles Einrühren oder zu hohe Hitze lässt das Ei stocken und es entstehen Klümpchen anstatt feiner Fäden.
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