Diese aromatische Rentiersuppe, inspiriert von der traditionellen Küche Lapplands, ist ein wärmendes und nahrhaftes Hauptgericht. Zartes Rentierfleisch, kombiniert mit erdigem Wurzelgemüse und kräftigen Gewürzen, ergibt eine gehaltvolle Suppe, ideal für kühle Abende.
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffernach Geschmack
Anleitungen
Zuerst das Gemüse vorbereiten: Zwiebeln, Karotten, Pastinaken und Kartoffeln schälen und wie in der Zutatenliste angegeben schneiden. Das Rentierfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen.
Die Butter oder das Öl in einem großen Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Rentierfleisch portionsweise von allen Seiten scharf anbraten, bis es gut gebräunt ist. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Dies sorgt für wichtige Röstaromen.
Die Hitze etwas reduzieren und die gewürfelten Zwiebeln in den Topf geben. Unter Rühren etwa 5-7 Minuten dünsten, bis sie weich und glasig sind. Anschließend die Karotten- und Pastinakenstücke hinzufügen und weitere 5 Minuten mitdünsten.
Das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben. Mit dem Wild- oder Rinderfond ablöschen und den Bodensatz mit einem Holzlöffel abkratzen. Die angedrückten Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und den getrockneten Thymian hinzufügen.
Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren, sodass sie nur noch leicht simmert. Den Topf abdecken und die Suppe für mindestens 75 Minuten köcheln lassen, damit das Fleisch zart wird.
Nach 75 Minuten die Kartoffelwürfel zur Suppe geben. Erneut abdecken und für weitere 20-30 Minuten köcheln lassen, oder bis die Kartoffeln und das Fleisch vollständig gar und zart sind.
Vor dem Servieren die Lorbeerblätter aus der Suppe entfernen. Die Suppe kräftig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Heiß in Schüsseln servieren.
Notizen
Fleischalternative: Sollte Rentierfleisch nicht verfügbar sein, eignet sich auch Hirsch-, Elch- oder hochwertiges Rindergulasch. Die Kochzeit muss eventuell angepasst werden.
Für mehr Sämigkeit: Wer die Suppe etwas dicker mag, kann gegen Ende der Kochzeit einige Kartoffelstücke am Topfrand zerdrücken oder 1 EL Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser anrühren und unter Rühren in die Suppe geben.
Serviervorschlag: Die Suppe schmeckt hervorragend mit einem Klecks Schmand oder Crème fraîche und frisch gehackter Petersilie oder Dill. Dazu passt traditionell kräftiges Roggenbrot.