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Aromatischer Rinderbraten aus dem Römertopf

Ein klassischer Schmorbraten, der im Römertopf langsam zu zarter Perfektion gegart wird. Das Rindfleisch wird unglaublich mürbe und nimmt die Aromen von Rotwein, Kräutern und Wurzelgemüse tief in sich auf. Ein Gericht, das sich fast von selbst zubereitet und für ein intensives Geschmackserlebnis sorgt.
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Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 55 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Römertopf (ca. 3-Liter-Fassungsvermögen)
  • 1 Große Bratpfanne Zum Anbraten des Fleisches
  • 1 Scharfes Kochmesser

Zutaten
  

Zutaten

  • 1 kg Rinderbraten z.B. aus der Keule, falsches Filet oder Hohe Rippe
  • 2 EL Butterschmalz oder hocherhitzbares Pflanzenöl
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 mittelgroße Karotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 250 ml trockener Rotwein z.B. Merlot oder Spätburgunder
  • 400 ml Rinderbrühe
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 3 Zweige frischer Thymian
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Anleitungen
 

  • Römertopf vorbereiten: Den Römertopf (Unterteil und Deckel) für mindestens 20 Minuten in kaltes Wasser legen, damit sich der Ton vollsaugen kann. Dies ist ein entscheidender Schritt für ein saftiges Ergebnis.
  • Gemüse vorbereiten: In der Zwischenzeit die Zwiebeln, Karotten und den Staudensellerie schälen bzw. waschen und in grobe, etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und mit der flachen Seite eines Messers leicht andrücken.
  • Fleisch anbraten: Den Rinderbraten mit Küchenpapier trocken tupfen und von allen Seiten großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Das Butterschmalz in einer großen Bratpfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Den Braten darin von allen Seiten scharf anbraten, bis eine schöne, braune Kruste entsteht (ca. 6-8 Minuten insgesamt). Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitelegen.
  • Gemüse anrösten und ablöschen: Die Hitze etwas reduzieren und das vorbereitete Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie) sowie den Knoblauch in dieselbe Pfanne geben. Für ca. 5 Minuten anrösten, bis es leichte Röstspuren zeigt. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Boden der Pfanne kratzen. Die Flüssigkeit kurz aufkochen und für 2-3 Minuten einkochen lassen.
  • Römertopf befüllen: Den gewässerten Römertopf aus dem Wasser nehmen. Die Hälfte des Gemüse-Wein-Gemischs auf dem Boden des Topfes verteilen. Den angebratenen Rinderbraten darauflegen. Das restliche Gemüse, Rosmarin und Thymian um das Fleisch herum verteilen. Zum Schluss die Rinderbrühe angießen.
  • Im Ofen garen: Den Deckel auf den Römertopf setzen und den Topf auf ein Gitterrost in den kalten Backofen stellen. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) einstellen und den Braten für 2,5 Stunden (150 Minuten) schmoren lassen.
  • Optional bräunen: Für eine etwas dunklere Kruste kann der Deckel für die letzten 20-30 Minuten der Garzeit abgenommen werden.
  • Ruhen lassen und servieren: Den heißen Römertopf vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Den Braten aus dem Topf heben und vor dem Anschneiden auf einem Brett etwa 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Kräuterzweige aus der Soße entfernen. Das Fleisch in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Gemüse und der aromatischen Soße servieren.

Notizen

Hinweise & Tipps

  • Wichtigkeit des Wässerns: Das Wässern des Tontopfes ist entscheidend. Der aufgesogene Dampf sorgt für ein feuchtes Garklima, was das Fleisch besonders saftig macht und ein Anbrennen verhindert.
  • Kalter Ofen: Den Römertopf immer in den kalten Ofen stellen und langsam mit aufheizen lassen. Ein plötzlicher Temperaturschock von heißem Topf in heißen Ofen oder umgekehrt könnte den Ton zum Springen bringen.
  • Soßen-Variation: Für eine sämigere Soße können Sie die Flüssigkeit nach dem Garen durch ein Sieb passieren, kurz aufkochen und mit 1-2 TL Speisestärke (in wenig kaltem Wasser angerührt) binden.
  • Beilagen-Empfehlung: Zu diesem Schmorbraten passen hervorragend Salzkartoffeln, Kartoffelklöße, Spätzle oder ein frisches Baguette, um die würzige Soße aufzunehmen.
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