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Aromatisches Grünkohlpesto mit Walnüssen und Zitrone

Ein würziges und nussiges Pesto aus frischem Grünkohl, gerösteten Walnüssen und einem Hauch Zitrone. Diese cremige Variante des klassischen Pestos ist vielseitig einsetzbar und bringt eine intensive, erdige Note auf den Teller. Ideal für Pasta, als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Suppen und Bowls.
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Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Hochleistungsmixer oder Küchenmaschine
  • 1 Pfanne ohne Fett

Zutaten
  

Für das Pesto

  • 150 g Grünkohl frisch, ohne dicke Stiele gewogen
  • 70 g Walnusskerne
  • 50 g Parmesan am Stück, frisch gerieben
  • 1-2 Knoblauchzehen je nach Geschmack
  • 120 ml Olivenöl extra vergine
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb und Saft davon
  • 1/2 TL Salz oder nach Geschmack
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Anleitungen
 

  • Grünkohl vorbereiten: Den Grünkohl gründlich waschen und die Blätter von den dicken, harten Stielen zupfen. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Grünkohl für ca. 1-2 Minuten blanchieren, bis er zusammenfällt und eine leuchtend grüne Farbe annimmt. Sofort mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und in eine Schüssel mit Eiswasser geben, um den Garprozess zu stoppen und die Farbe zu erhalten.
  • Walnüsse anrösten: Während der Grünkohl abkühlt, die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze für 3-5 Minuten anrösten, bis sie duften. Dabei die Pfanne gelegentlich schwenken, damit die Nüsse nicht anbrennen. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
  • Grünkohl entwässern: Den blanchierten Grünkohl gut abtropfen lassen und anschließend mit den Händen oder in einem sauberen Küchentuch überschüssiges Wasser kräftig ausdrücken. Dieser Schritt ist wichtig für eine cremige Konsistenz.
  • Zutaten mixen: Den ausgedrückten Grünkohl, die abgekühlten Walnüsse, den frisch geriebenen Parmesan, die geschälten Knoblauchzehen und den Abrieb der Bio-Zitrone in eine Küchenmaschine oder einen Hochleistungsmixer geben.
  • Öl hinzufügen: Die Zutaten mehrmals kurz pulsieren, bis eine grobe Paste entsteht. Anschließend bei laufendem Motor das Olivenöl langsam in einem dünnen Strahl dazugießen, bis das Pesto eine cremige, aber noch leicht stückige Konsistenz erreicht hat.
  • Abschmecken: Das Pesto mit dem Saft der Zitrone (ca. 2 EL, nach Geschmack anpassen), Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Nochmals kurz durchmixen und bei Bedarf nachwürzen. Sofort servieren oder zur Aufbewahrung in ein sauberes Schraubglas füllen.

Notizen

Aufbewahrung

Das Pesto hält sich in einem luftdicht verschlossenen Glas im Kühlschrank etwa 4-5 Tage. Um die Haltbarkeit zu verlängern und die Farbe zu erhalten, die Oberfläche im Glas mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Zum Einfrieren kann das Pesto in Eiswürfelformen gefüllt werden.

Variationen

  • Andere Nüsse: Anstelle von Walnüssen können auch geröstete Mandeln, Pekannüsse oder Cashewkerne verwendet werden.
  • Käse-Alternativen: Für eine kräftigere Note eignet sich Pecorino Romano. Für eine vegane Variante den Parmesan durch 3 EL Hefeflocken und eine Prise mehr Salz ersetzen.
  • Zusätzliche Würze: Eine Prise Chiliflocken oder etwas frische Petersilie verleihen dem Pesto zusätzliche Geschmacksnuancen.

Serviertipp

Für ein Pastagericht etwas Nudelkochwasser auffangen (ca. 50-60 ml pro Portion) und unter das Pesto mischen, bevor es mit der heißen Pasta vermengt wird. Das macht die Sauce besonders cremig und geschmeidig.
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