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Cremige Ricotta Gnudi in aromatischer Salbeibutter

Zarte, cremige Ricotta-Nocken ohne Kartoffeln, serviert in einer nussig gebräunten Salbeibutter mit frisch geriebenem Parmesan. Eine traditionelle toskanische Spezialität, die leicht gelingt und auf der Zunge zergeht.
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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Feines Küchensieb Zum gründlichen Abtropfen des Ricottas
  • 1 Großer Kochtopf* Für das Sieden der Gnudi
  • 1 Beschichtete Pfanne Zum Aufschäumen der Salbeibutter
  • 1 Schaumlöffel / Abseihkelle Zum vorsichtigen Herausheben der Gnocchi
  • 1 Feine Reibe Für Parmesan und Muskatnuss

Zutaten
  

Für die Gnudi

  • 500 g Ricotta gut abgetropft
  • 50 g Parmigiano Reggiano frisch gerieben
  • 50 g Pecorino Romano frisch gerieben
  • 1 Stück Ei (Größe L) Zimmertemperatur
  • 1 Stück Eigelb (Größe L) Zimmertemperatur
  • 120 g Weizenmehl Type 405 plus extra Mehl zum Wenden
  • 1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
  • 1 TL Salz für den Teig, plus Salz für das Kochwasser
  • 1 Prise Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Für die Sauce und Garnitur

  • 80 g Butter ungesalzen
  • 12 Blätter Frischer Salbei gewaschen und trocken getupft

Anleitungen
 

  • Den Ricotta in ein feines, mit einem sauberen Küchentuch ausgelegtes Sieb geben. Das Sieb über eine Schüssel hängen und den Ricotta für mindestens 2 bis 3 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank abtropfen lassen, um überschüssige Flüssigkeit vollständig zu entziehen.
  • Den gut abgetropften, trockenen Ricotta in eine große Rührschüssel geben. Das ganze Ei, das zusätzliche Eigelb sowie den frisch geriebenen Parmigiano Reggiano und Pecorino Romano hinzufügen. Alle Zutaten mit einer Gabel luftig vermengen.
  • Die Ricotta-Mischung mit einem Teelöffel Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und einer kräftigen Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.
  • Das Weizenmehl darabsieben und vorsichtig unter die Masse heben. Nur so lange rühren, bis gerade eben ein homogener, noch leicht klebriger Teig entsteht. Zu langes Kneten macht die Gnudi später zäh statt weich.
  • Eine Arbeitsfläche oder ein Holzbrett großzügig mit Mehl bestreuen. Mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen oder mit gut bemehlten Händen vorsichtig walnussgroße Bällchen formen. Die Gnudi sanft im Mehl wenden, sodass sie rundherum mit einer feinen Mehlschicht überzogen sind.
  • Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, kräftig salzen und die Hitze sofort reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht siedet. Die Gnudi dürfen nicht in sprudelndem Wasser kochen, da sie sonst zerfallen.
  • Die bemehlten Gnudi vorsichtig portionsweise in das siedende Wasser gleiten lassen. Sobald die Gnudi an die Wasseroberfläche steigen, die Hitze weiter reduzieren und die Klößchen für weitere 2 bis 3 Minuten ziehen lassen.
  • Parallel dazu die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Salbeiblätter hinzufügen und die Butter so lange erhitzen, bis sie leicht schäumt, eine hellbraune Farbe annimmt und ein wunderbar nussiges Aroma verströmt.
  • Die fertig gegarten Gnudi mit einem Schaumlöffel direkt aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und direkt in die Pfanne zur heißen Salbeibutter geben. Die Pfanne sanft schwenken, damit sich die gebräunte Butter gleichmäßig um die Gnudi verteilt.
  • Die heißen Ricotta Gnudi auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit der verbliebenen Salbeibutter beträufeln, den knusprigen Salbeiblättern garnieren und mit etwas zusätzlichem frisch geriebenem Parmesan servieren.

Notizen

💡 Wichtiger Konsistenz-Tipp: Die Feuchtigkeit des Ricottas bestimmt das Ergebnis. Sollte der Ricotta nach dem Abtropfen immer noch sehr feucht wirken, fügen Sie dem Teig esslöffelweise noch etwas Mehl hinzu. Machen Sie vor dem Formen aller Gnudi immer einen Probekoch-Test mit einem einzelnen Klößchen.
🌾 Mehl-Alternative: Für eine besonders traditionelle Struktur können Sie die geformten Gnudi in feinem Hartweizengrieß (Semola) statt Weizenmehl wenden. Dies sorgt für eine zarte, leicht strukturierte Außenhülle.
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