Die Kastenform sorgfältig mit Frischhaltefolie auskleiden, sodass diese an den Rändern überlappt. Dies erleichtert später das Herauslösen des Parfaits.
Die kalte Schlagsahne in einer Rührschüssel steif schlagen und bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Einen Topf mit etwas Wasser zum Sieden bringen (nicht kochen). Die Eigelbe, den Zucker, das Vanillemark, den Zimt und den Orangenabrieb in die Metallschüssel geben. Die Schüssel auf den Topf setzen (darf das Wasser nicht berühren) und die Masse mit dem Handrührgerät ca. 5-8 Minuten über dem Dampf dickcremig und hellgelb aufschlagen (zur Rose abziehen).
Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und in ein kaltes Wasserbad (z.B. Spülbecken mit kaltem Wasser) stellen. Die Masse unter Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (kalt schlagen).
Sobald die Eimasse abgekühlt ist, die geschlagene Sahne in zwei Portionen vorsichtig unterheben, damit das Volumen erhalten bleibt. Zum Schluss die groben Spekulatiusbrösel locker untermischen.
Die Parfaitmasse in die vorbereitete Kastenform füllen, glatt streichen und mit der überstehenden Folie abdecken. Für mindestens 6 Stunden (besser über Nacht) in das Gefrierfach stellen.
Für die Beilage den Pflaumensaft aus dem Glas auffangen. Etwas Saft (ca. 3 EL) mit der Speisestärke glatt rühren. Den restlichen Saft mit dem Rotwein (oder Traubensaft) und einer Prise Zimt aufkochen. Die Stärkemischung einrühren, kurz aufkochen bis es bindet, und dann die Pflaumen unterheben.
Das Parfait ca. 10-15 Minuten vor dem Servieren aus dem Eisfach nehmen, damit es antaut und cremig wird. In Scheiben schneiden und zusammen mit den warmen Gewürzpflaumen servieren.