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Frische vegane Pasta ohne Ei selbst machen: Elastischer Hartweizenteig für bissfeste Nudeln

Ein gelingsicheres Grundrezept für selbstgemachte vegane Nudeln aus Hartweizengrieß und Mehl. Der Teig lässt sich unkompliziert verarbeiten, ist elastisch und sorgt für den klassischen Al-dente-Biss ganz ohne Ei.
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Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Nudelmaschine* Alternativ ein breites, schweres Nudelholz
  • 1 Teigschaber Zum präzisen Portionieren des Teigs
  • 1 Großer Kochtopf* Bietet ausreichend Platz für die Nudeln im kochenden Wasser
  • 1 Teigrädchen Optional, zum geraden Schneiden der Teigränder

Zutaten
  

Teigzutaten

  • 200 g Hartweizengrieß (fein gemahlen / Semola di grano duro rimacinata) Sorgt für die nötige Stabilität und den klassischen Biss
  • 200 g Weizenmehl (Type 405 oder Type 550) Macht den Teig geschmeidig und elastisch
  • 200 ml Wasser Lauwarm, für eine gleichmäßige Verbindung der Zutaten
  • 2 EL Olivenöl (extra vergine) Für Elastizität und ein feines, dezent nussiges Aroma
  • 1 TL Salz Feines Speisesalz für den Grundgeschmack im Teig
  • 0.5 TL Kurkuma (gemahlen) Optional, verleiht der eifreien Pasta eine appetitliche, gelbe Farbe

Arbeiten & Kochen

  • 50 g Hartweizengrieß Extra Zum Bestreuen der Arbeitsfläche und der fertigen Nudeln
  • 2 EL Meersalz Für das sprudelnde Kochwasser

Anleitungen
 

  • Trockene Zutaten mischen: Den fein gemahlene Hartweizengrieß, das Weizenmehl, das feine Salz und optional das Kurkumapulver in einer großen Rührschüssel gründlich miteinander vermengen.
  • Flüssigkeit einarbeiten: Eine tiefe Mulde in der Mitte der Mehlmischung formen. Das lauwarme Wasser und das Olivenöl hineingießen. Mit einer Gabel die trockenen Zutaten von innen nach außen sukzessive unter die Flüssigkeit rühren, bis ein grober, krümeliger Teig entsteht.
  • Teig intensiv kneten: Den Teig auf eine saubere, zunächst nicht bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Nun mit den Handballen kräftig für mindestens 8 bis 10 Minuten kneten. Der Teig ist fertig, wenn er eine glatte, seidige Oberfläche aufweist, spürbar elastisch ist und beim leichten Eindrücken sanft zurückfedert.
  • Ruhephase einhalten: Den Teig zu einer glatten Kugel formen, luftdicht in Frischhaltefolie wickeln (oder mit einem feuchten Tuch abdecken) und bei Raumtemperatur für mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Dieser Schritt sorgt dafür, dass sich das Glutennetzwerk entspannt und der Teig gut formbar wird.
  • Portionieren und ausrollen: Nach der Ruhezeit den Teig mit einem Teigschaber in vier gleich große Stücke teilen. Die restlichen Stücke stets abgedeckt halten, damit sie nicht austrocknen. Das erste Stück flach drücken und entweder mit einer Nudelmaschine stufenweise (bis Stufe 6 oder 7) oder mit dem Nudelholz gleichmäßig auf einer mit etwas Grieß bestreuten Arbeitsfläche dünn ausrollen.
  • Pasta zuschneiden: Den ausgerollten Teigfladen hauchdünn mit Hartweizengrieß bestreuen. Für klassische Nudeln wie Bandnudeln oder Fettuccine den Teig locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in Streifen schneiden. Die Nudeln sofort vorsichtig auseinanderziehen und locker zu kleinen Nestern geformt auf einer bemehlten Holzfläche ablegen.
  • Frische Nudeln kochen: Einen großen Kochtopf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen. Erst wenn das Wasser stark sprudelt, das Meersalz hinzufügen. Die frischen veganen Nudeln vorsichtig hineingeben und für ca. 2 bis 4 Minuten (je nach Dicke) bissfest garen. Die Nudeln steigen an die Oberfläche, sobald sie gar sind.
  • Anrichten und servieren: Die Nudeln mit einer Pastazange direkt aus dem Wasser heben, in die bereitstehende, warme Sauce geben, kurz darin schwenken und sofort heiß servieren.

Notizen

Praktische Tipps für die gluten- und strukturstarke Pasta-Herstellung:

  • Feuchtigkeitsausgleich: Da Mehlsorten Feuchtigkeit unterschiedlich stark aufnehmen, kann der Teig anfangs zu trocken wirken. Kneten Sie ihn zunächst 3 Minuten geduldig weiter. Falls er immer noch bröselt, fügen Sie teelöffelweise minimal Wasser hinzu. Ist er zu klebrig, hilft eine feine Prise Hartweizengrieß.
  • Das Grieß-Verhältnis: Reiner Grießteig schmeckt angenehm bissfest, ist aber manuell schwerer auszurollen. Das Mischverhältnis von 1:1 mit Weizenmehl bietet die ideale Balance zwischen hoher Elastizität beim Ausrollen und der gewünschten Festigkeit nach dem Kochen.
  • Trocknen und Aufbewahren: Sie können die fertig geschnittenen, gut bemehlten Nudeln auf einem Backpapier liegend für einige Stunden trocknen lassen. Alternativ lassen sich die Nudelnester frisch einfrieren und später gefroren direkt im kochenden Salzwasser garen (die Kochzeit verlängert sich um ca. 1 Minute).
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