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Goldgelbe Safran-Pasta selbst machen: Aromatischer Nudelteig mit Grieß

Diese selbstgemachte Safran-Pasta besticht durch ihre leuchtend gelbe Farbe und ein feines, herbes Aroma. Durch die Kombination aus Hartweizengrieß und feinem Mehl erhält die Pasta nach dem Kochen den idealen Biss (al dente). Eine edle Beilage oder der Hauptakteur auf dem Teller, der hervorragend zu leichten Buttersaucen, Meeresfrüchten oder frischem Gemüse passt.
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Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 4 Minuten
Gesamtzeit 49 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Mörser mit Stößel Zum feinen Mahlen der Safranfäden
  • 1 Nudelmaschine* Alternativ ist ein stabiles Nudelholz möglich
  • 1 Frischhaltefolie Zum Einwickeln des Teiges während der Ruhezeit
  • 1 Großer Kochtopf* Zum Kochen der Pasta in reichlich Salzwasser

Zutaten
  

Zutaten für den Pastateig

  • 200 g Hartweizengrieß (Semola di grano duro duro) Fein gemahlen
  • 200 g Weizenmehl Type 00 Alternativ Weizenmehl Type 405
  • 0.5 g Safranfäden Hochwertige Qualität für intensive Farbe
  • 3 Stück Eier (Größe M) Zimmertemperiert
  • 2 Stück Eigelb (Größe M) Für zusätzliche Farbtiefe und Geschmeidigkeit
  • 2 EL Warmes Wasser Zum Extrahieren des Safrans
  • 1 EL Olivenöl Nativ extra
  • 5 g Feines Meersalz Für den Teig
  • 50 g Hartweizengrieß Zusätzlich zum Bemehlen der Arbeitsfläche

Anleitungen
 

  • Zuerst die Safranfäden im Mörser mit einer kleinen Prise Salz fein zerreiben. Das Safranpulver in einer kleinen Schale mit 2 Esslöffeln warmem Wasser übergießen und zirka 10 Minuten ziehen lassen, damit sich die goldgelbe Farbe und das volle Aroma optimal entfalten können.
  • Hartweizengrieß, Weizenmehl und das Meersalz auf eine saubere Arbeitsfläche sieben und vermischen. In der Mitte der Mischung eine ausreichend große Mulde formen.
  • Die ganzen Eier, die Eigelbe, das Olivenöl und die abgekühlte Safranflüssigkeit mitsamt den Schwebstoffen in die Mulde geben. Mit einer Gabel die flüssigen Zutaten in der Mitte vorsichtig verquirlen.
  • Nach und nach das Mehl vom inneren Rand der Mulde unter die Eimischung arbeiten, bis eine zähe Masse entsteht. Nun mit den Händen den gesamten Teig gründlich und energisch für mindestens 10 Minuten kneten, bis er vollkommen glatt, glänzend und elastisch ist. Sollte der Teig zu trocken sein, tropfenweise kaltes Wasser hinzufügen; ist er zu feucht, minimal Grieß einarbeiten.
  • Den Pastateig zu einer Kugel formen, fest in Frischhaltefolie einwickeln und bei Raumtemperatur für mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich das Glutennetzwerk entspannt und der Teig sich später gut ausrollen lässt.
  • Nach der Ruhezeit den Teig vierteln. Jedes Viertel flach drücken und mit der Nudelmaschine schrittweise von der größten Stufe bis zur gewünschten Dicke (meist Stufe 6 oder 7) ausrollen. Den restlichen Teig währenddessen abgedeckt halten, um ein Austrocknen zu verhindern.
  • Die dünnen Teigplatten leicht mit Hartweizengrieß bestreuen und mit dem Schneidaufsatz der Nudelmaschine in Tagliatelle oder Fettuccine schneiden. Die fertigen Nudeln locker zu kleinen Nestern formen und auf einer leicht bemehlten Fläche zwischenlagern.
  • Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die frische Safran-Pasta hineingeben und für 2 bis 4 Minuten (je nach Dicke) bissfest garen. Abgießen, dabei eine Kelle Pastawasser auffangen, und sofort mit der gewünschten Sauce vermengen.

Notizen

Wichtige Zubereitungshinweise:

  • Die richtige Sauce: Da Safran ein feines, leicht herbes Eigenaroma besitzt, eignen sich dezente Saucen am besten. Eine einfache Emulsion aus geschmolzener Butter, etwas Pastawasser und frischem Parmesan setzt die Pasta optisch und geschmacklich hervorragend in Szene.
  • Aufbewahrung: Die ungekochten Nudelnester können auf einem bemehlten Tablett für einige Stunden an der Luft getrocknet oder direkt eingefroren werden. Bei der Zubereitung gefrorener Pasta verlängert sich die Kochzeit um etwa 1 Minute.
  • Safran-Qualität: Nutzen Sie für dieses Rezept ganze Safranfäden statt fertigem Pulver, da das Aroma frisch gemörsert deutlich intensiver und vielschichtiger ausfällt.
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