Quitten vorbereiten: Zuerst den Flaum der Quitten mit einem trockenen Tuch gründlich abreiben. Die Früchte anschließend waschen und den Stiel- sowie Blütenansatz entfernen. Die Quitten mit Schale und Kerngehäuse in grobe Stücke schneiden. Das Kerngehäuse enthält viel Pektin und ist für das Gelieren wichtig.
Saft kochen: Die Quittenstücke zusammen mit dem Wasser, dem Saft der Zitrone und den optionalen Gewürzen (Zimtstange, Sternanis) in einen großen Topf geben. Alles aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze zugedeckt für 60 bis 90 Minuten köcheln lassen, bis die Quittenstücke sehr weich sind und zerfallen.
Saft abtropfen lassen: Ein großes Sieb über eine Schüssel hängen und mit einem sauberen, feuchten Passiertuch oder einer Stoffwindel auslegen. Den gesamten Topfinhalt in das Tuch gießen und den Saft über mehrere Stunden, am besten über Nacht, abtropfen lassen. Wichtig: Den Fruchtbrei nicht durch das Tuch drücken, da das Gelee sonst trüb wird.
Gelee kochen: Am nächsten Tag den aufgefangenen Saft abmessen. Pro Liter Saft werden 500 g Gelierzucker 2:1 benötigt. Den Saft zusammen mit der entsprechenden Menge Gelierzucker in einem sauberen, großen Topf gut verrühren.
Aufkochen und Gelierprobe: Die Saft-Zucker-Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Masse sprudelnd kocht, die Kochzeit starten und exakt 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gegen Ende der Kochzeit eine Gelierprobe machen: Einen Teelöffel des heißen Gelees auf einen gekühlten Teller geben. Wird die Masse nach kurzer Zeit fest, ist das Gelee fertig.
Abschäumen und abfüllen: Den Topf vom Herd nehmen und den eventuell entstandenen Schaum mit einer Schaumkelle sorgfältig abheben. Das heiße Gelee sofort bis zum Rand in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser füllen.
Gläser verschließen: Die Gläser sofort mit den Deckeln fest verschließen. Anschließend für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht. Danach wieder umdrehen und bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen.