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Goldklares Quittengelee: Ein aromatisches Herbstrezept

Ein klassisches Rezept für ein leuchtend goldenes und intensiv aromatisches Quittengelee. Mit dieser Anleitung gelingt die Zubereitung eines klaren Gelees, das den Duft des Herbstes im Glas einfängt.
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Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 15 Minuten
Portionen 5 Gläser (à ca. 200 ml)

Kochutensilien

  • 1 Großer Topf* mind. 5 Liter Fassungsvermögen
  • 1 Feines Sieb und ein sauberes Passiertuch/Geleetuch
  • 5 Sterilisierte Schraubgläser mit Deckel à ca. 200 ml
  • 1 Kleiner Teller Für die Gelierprobe

Zutaten
  

Zutaten für den Quittensaft

  • 1.5 kg reife Quitten ergibt ca. 1 Liter Saft
  • 2 l Wasser
  • 1 Bio-Zitrone nur der Saft
  • 1 Zimtstange optional
  • 2 Sternanis optional

Zutaten für das Gelee

  • 1 l gewonnener Quittensaft abgemessen
  • 500 g Gelierzucker 2:1 Menge an die Saftmenge anpassen

Anleitungen
 

  • Quitten vorbereiten: Zuerst den Flaum der Quitten mit einem trockenen Tuch gründlich abreiben. Die Früchte anschließend waschen und den Stiel- sowie Blütenansatz entfernen. Die Quitten mit Schale und Kerngehäuse in grobe Stücke schneiden. Das Kerngehäuse enthält viel Pektin und ist für das Gelieren wichtig.
  • Saft kochen: Die Quittenstücke zusammen mit dem Wasser, dem Saft der Zitrone und den optionalen Gewürzen (Zimtstange, Sternanis) in einen großen Topf geben. Alles aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze zugedeckt für 60 bis 90 Minuten köcheln lassen, bis die Quittenstücke sehr weich sind und zerfallen.
  • Saft abtropfen lassen: Ein großes Sieb über eine Schüssel hängen und mit einem sauberen, feuchten Passiertuch oder einer Stoffwindel auslegen. Den gesamten Topfinhalt in das Tuch gießen und den Saft über mehrere Stunden, am besten über Nacht, abtropfen lassen. Wichtig: Den Fruchtbrei nicht durch das Tuch drücken, da das Gelee sonst trüb wird.
  • Gelee kochen: Am nächsten Tag den aufgefangenen Saft abmessen. Pro Liter Saft werden 500 g Gelierzucker 2:1 benötigt. Den Saft zusammen mit der entsprechenden Menge Gelierzucker in einem sauberen, großen Topf gut verrühren.
  • Aufkochen und Gelierprobe: Die Saft-Zucker-Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Masse sprudelnd kocht, die Kochzeit starten und exakt 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gegen Ende der Kochzeit eine Gelierprobe machen: Einen Teelöffel des heißen Gelees auf einen gekühlten Teller geben. Wird die Masse nach kurzer Zeit fest, ist das Gelee fertig.
  • Abschäumen und abfüllen: Den Topf vom Herd nehmen und den eventuell entstandenen Schaum mit einer Schaumkelle sorgfältig abheben. Das heiße Gelee sofort bis zum Rand in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser füllen.
  • Gläser verschließen: Die Gläser sofort mit den Deckeln fest verschließen. Anschließend für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht. Danach wieder umdrehen und bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen.

Notizen

Hinweise für ein gelungenes Quittengelee

  • Klarheit des Gelees: Für ein besonders klares Gelee ist Geduld beim Abtropfen des Saftes entscheidend. Drücken oder pressen Sie das Fruchtmus im Tuch nicht aus, auch wenn es verlockend ist.
  • Verwertung des Fruchtmus: Das im Tuch zurückgebliebene Quittenmus muss nicht entsorgt werden. Sie können es durch ein feines Sieb streichen und mit etwas Zucker zu einem köstlichen Quittenmus (ideal für Desserts) oder zu Quittenbrot weiterverarbeiten.
  • Gläser sterilisieren: Für eine lange Haltbarkeit ist die Sauberkeit entscheidend. Waschen Sie Gläser und Deckel gründlich und spülen Sie sie mit klarem Wasser nach. Stellen Sie die nassen Gläser bei 120°C für ca. 15 Minuten in den Backofen, um sie zu sterilisieren. Die Deckel können in kochendem Wasser für einige Minuten sterilisiert werden.
  • Aromatische Variationen: Sie können das Gelee verfeinern, indem Sie beim Kochen des Saftes ein Stück Ingwer oder die Schale einer Bio-Orange hinzufügen. Auch ein kleiner Schuss Calvados oder ein guter Obstbrand, kurz vor dem Abfüllen untergerührt, verleiht eine besondere Note.
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