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Grüne Spinatpasta selbst machen: Rezept für geschmeidigen hausgemachten Nudelteig

Diese farbintensive grüne Spinatpasta überzeugt durch ihre elastische Konsistenz und ihren feinen, dezenten Geschmack. Der geschmeidige Nudelteig lässt sich mühelos verarbeiten und bringt Abwechslung auf den Teller.
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Vorbereitungszeit 50 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Leistungsstarker Standmixer Alternativ ein Pürierstab
  • 1 Nudelmaschine* Alternativ ein langes Nudelholz
  • 1 Frischhaltefolie Zum Ruhenlassen des Teiges
  • 1 Großer Kochtopf* Für reichlich Nudelwasser
  • 1 Schaumlöffel Zum Abschöpfen der frischen Pasta

Zutaten
  

Zutaten für den Pastateig

  • 200 g frischer Babyspinat gründlich gewaschen und trocken geschleudert
  • 300 g Weizenmehl Type 00 italienisches Pastamehl, alternativ Weizenmehl Type 405
  • 100 g Hartweizengrieß fein gemahlen (Semola di grano duro)
  • 2 Stück Hühnereier (Größe M) frisch, zimmertemperiert
  • 2 Stück Eigelb (Größe M) für zusätzlichen Glanz und Elastizität
  • 1 TL Olivenöl nativ extra
  • 0.5 TL feines Speisesalz für den Teig
  • 2 EL Hartweizengrieß zum Bestäuben der Arbeitsfläche

Anleitungen
 

  • Spinat pürieren: Den frischen Babyspinat zusammen mit den zwei ganzen Eiern, den zwei Eigelben und dem Teelöffel Olivenöl in den Standmixer geben. Alles auf höchster Stufe so lange pürieren, bis eine absolut homogene, faserfreie und leuchtend grüne Flüssigkeit entstanden ist.
  • Mehlmischung vorbereiten: Das Weizenmehl Type 00, den Hartweizengrieß und das feine Speisesalz auf einer sauberen, großen Arbeitsfläche vermischen. Das Mehl zu einem Hügel anhäufen und in die Mitte eine tiefe, breite Mulde drücken.
  • Zutaten zusammenführen: Die grüne Spinat-Ei-Mischung vorsichtig in die Mulde gießen. Mit einer Kuchengabel nach und nach etwas Mehl vom inneren Rand der Mulde kreisförmig in die Flüssigkeit einarbeiten, bis ein zähflüssiger Brei in der Mitte entsteht.
  • Teig kneten: Den restlichen Mehlrand mit den Händen einarbeiten und alles zu einem Teigklumpen zusammenschieben. Den Teig nun mindestens 10 Minuten lang mit dem Handballen kräftig durchkneten. Dabei den Teig immer wieder falten und mit Druck flach drücken. Der Teig ist fertig, wenn er eine matte, glatte Oberfläche aufweist, geschmeidig ist und bei leichtem Druck elastisch zurückfedert.
  • Teigruhe einhalten: Den Nudelteig fest in Frischhaltefolie einwickeln, damit er nicht austrocknet. Bei Raumtemperatur für mindestens 30 bis 45 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit entspannt sich das Glutennetzwerk, wodurch sich der Teig später leichter ausrollen lässt.
  • Teig ausrollen: Nach der Ruhezeit den Teig in vier gleich große Portionen teilen. Die nicht verwendeten Portionen während der Arbeit wieder unter Frischhaltefolie abdecken. Jedes Teigstück leicht flach drücken, mit etwas Hartweizengrieß bestäuben und stufenweise durch die Walzen der Nudelmaschine drehen, bis die gewünschte Dicke (Stufe 6 oder 7) erreicht ist. Alternativ mit dem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen.
  • Pasta schneiden: Die dünnen Teigbahnen leicht mit Hartweizengrieß bestäuben und für wenige Minuten an der Luft trocknen lassen. Anschließend die Platten locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 8 mm breite Streifen (Tagliatelle) schneiden. Die Pasta-Streifen vorsichtig mit den Fingern auflockern, leicht bemehlen und zu lockeren Nestern formen.
  • Pasta kochen: Einen großen Kochtopf mit reichlich Wasser füllen und kräftig salzen. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, die frische Spinat-Pasta hineingeben. Die Kochzeit beträgt lediglich 2 bis 3 Minuten. Die Nudeln mit einem Schaumlöffel direkt aus dem Wasser nehmen und sofort mit einer Sauce nach Wahl vermengen. Dabei etwas Pastawasser auffangen, um die Sauce sämig zu binden.

Notizen

  • Farbintensität steigern: Um ein besonders kräftiges Grün zu erzielen, kann der Spinat vor dem Pürieren für 15 Sekunden in kochendem Wasser blanchiert und sofort im Eiswasser abgeschreckt werden. Dadurch wird das Blattgrün stabilisiert.
  • Feuchtigkeitsregulation: Da Eier und Spinat natürliche Feuchtigkeitsschwankungen aufweisen, kann der Teig beim Kneten zu feucht oder zu trocken sein. Ist er zu klebrig, behutsam etwas Mehl einarbeiten. Ist er zu trocken und bröselig, die Hände leicht anfeuchten und den Teig weiterkneten.
  • Aufbewahrung und Haltbarkeit: Die genudelten, luftgetrockneten Nudelnester können direkt eingefroren werden. Die Kochzeit verlängert sich im gefrorenen Zustand um etwa 1 Minute.
  • Servierempfehlung: Diese aromatische Nudelvariante harmoniert hervorragend mit puristischen Saucen wie einer klassischen Salbeibutter, einer cremigen Gorgonzolasauce oder einer frischen Zitronen-Schnittlauch-Sauce.
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