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Hausgemachtes cremiges Vanilleeis ohne Eismaschine

Ein vollmundiges und cremiges Vanilleeis, das ganz ohne spezielle Eismaschine gelingt. Durch die geschickte Kombination von Kondensmilch, aufgeschlagener Sahne und echter Vanille entsteht eine feine, zartschmelzende Textur.
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Vorbereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 6 Stunden 20 Minuten
Portionen 8 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Handrührgerät Alternativ eine Küchenmaschine mit Schneebesen-Aufsatz
  • 2 Große Rührschüssel Am besten aus Metall, idealerweise vorgekühlt
  • 1 Gefrierfeste Kastenform Aus Metall oder hitze-/kältebeständigem Glas, ca. 25 cm Länge
  • 1 Teigschaber Zum vorsichtigen Unterheben der Sahne
  • 1 scharfes Messer* Zum Auskratzen der Vanilleschote

Zutaten
  

Zutaten

  • 500 ml Schlagsahne Gut gekühlt, mindestens 32% Fettgehalt
  • 400 g Gezuckerte Kondensmilch 1 Standarddose, ebenfalls gekühlt
  • 1 Stück Frische Vanilleschote Hochwertige Qualität, z.B. Bourbon-Vanille
  • 2 TL Reines Vanilleextrakt Für eine tiefere, komplexere Vanillenote
  • 1 Prise Feines Meersalz Hebt die Süße hervor
  • 2 EL Wodka Verhindert harte Eiskristalle, geschmacksneutral
  • 2 EL Magermilchpulver Bindet überschüssiges Wasser und macht das Eis cremiger
  • 1 EL Heller Sirup Z.B. Reissirup oder Agavendicksaft, für eine geschmeidige Textur

Anleitungen
 

  • Die Vanilleschote der Länge nach mit einem scharfen Messer aufschneiden und das Mark sorgfältig herauskratzen. Die leere Schote kann für selbstgemachten Vanillezucker aufbewahrt werden.
  • In einer großen Rührschüssel die gezuckerte Kondensmilch, das Vanillemark, das Vanilleextrakt, die Prise Meersalz, den Wodka, das Magermilchpulver und den hellen Sirup geben.
  • Die Zutaten mit einem Schneebesen kräftig verrühren, bis das Magermilchpulver vollständig aufgelöst ist und eine glatte, homogene Masse entsteht.
  • In einer separaten, vorgekühlten Schüssel die kalte Schlagsahne mit dem Handrührgerät aufschlagen. Die Sahne sollte steife Spitzen bilden, aber nicht zu fest geschlagen werden, da sie sonst flockig wird (Gefahr von Butterbildung).
  • Etwa ein Drittel der geschlagenen Sahne in die Kondensmilch-Mischung geben und mit einem Teigschaber zügig einrühren, um die Masse aufzulockern.
  • Die restliche Sahne in zwei Schritten hinzufügen und jeweils sehr vorsichtig mit dem Teigschaber unterheben. Es ist wichtig, die eingeschlagene Luft in der Masse zu behalten, damit das Eis später cremig wird.
  • Die fertige Eismasse in die gefrierfeste Kastenform füllen und die Oberfläche mit dem Schaber glattstreichen.
  • Ein Stück Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Eismasse legen und leicht andrücken. Dies verhindert die Bildung von Eiskristallen an der Oberfläche. Anschließend die Form gut verschließen oder mit einer weiteren Schicht Folie abdecken.
  • Das Eis für mindestens 6 Stunden, idealerweise jedoch über Nacht, im Gefrierfach durchfrieren lassen.

Notizen

  • Warum Wodka? Alkohol gefriert bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Wasser. Die Zugabe einer kleinen Menge Alkohol verhindert, dass das Eis steinhart wird, und sorgt für einen zarten Schmelz. Der Wodka ist im fertigen Eis nicht herauszuschmecken.
  • Bedeutung des Magermilchpulvers: Das Pulver absorbiert Feuchtigkeit, ohne zusätzliches Fett oder Flüssigkeit hinzuzufügen. Das reduziert die Kristallbildung deutlich.
  • Servier-Tipp: Nimm das Eis etwa 5 bis 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach. So lässt es sich leichter zu schönen Kugeln formen und entfaltet sein volles Vanillearoma.
  • Variationen: Diese Basis lässt sich hervorragend anpassen. Du kannst kurz vor dem Einfrieren gehackte Nüsse, Schokoladensplitter oder ein Fruchtpüree (als Strudel) unterheben.
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