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Herzhafter Gaisburger Marsch: Schwäbischer Rindfleischeintopf

Ein klassischer schwäbischer Eintopf, der durch die Kombination von zartem Rindfleisch, einer kräftigen, klaren Brühe, Kartoffelwürfeln und Spätzle besticht. Abgerundet wird dieses wärmende Gericht durch goldbraun geschmelzte Zwiebeln, die für ein intensives Aroma sorgen.
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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 45 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 15 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Großer Topf oder Schmortopf
  • 1 Bratpfanne
  • 1 Schaumkelle
  • 1 Scharfes Messer und Schneidebrett

Zutaten
  

Für die Brühe und das Fleisch

  • 600 g Rindfleisch zum Sieden (z.B. Tafelspitz, falsches Filet oder Hohe Rippe) Am Stück
  • 1.5 l Rinderbrühe oder Wasser Bei Wasser zusätzlich Markknochen verwenden für mehr Geschmack.
  • 1 Bund Suppengrün (Karotten, Sellerie, Lauch)
  • 1 große Zwiebel Halbiert, für die Brühe
  • 1 Lorbeerblatt

Für die Einlagen und Garnitur

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g Spätzle (frisch aus dem Kühlregal oder selbstgemacht)
  • 2 große Zwiebeln Für die Garnitur
  • 2 EL Butterschmalz oder Butter
  • 1/2 Bund frische Petersilie Fein gehackt

Anleitungen
 

  • Brühe ansetzen: Das Rindfleisch unter kaltem Wasser abspülen. Das Suppengrün putzen und grob zerkleinern. Die Zwiebel für die Brühe halbieren. Das Fleisch zusammen mit dem Suppengrün, der halbierten Zwiebel, dem Lorbeerblatt und einer Prise Salz in den großen Topf geben. Mit 1,5 Litern kaltem Wasser oder Rinderbrühe auffüllen, sodass alles gut bedeckt ist. Langsam zum Kochen bringen.
  • Fleisch garen: Sobald die Brühe kocht, die Hitze reduzieren und den aufsteigenden Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen. Den Eintopf bei niedriger Hitze für ca. 90 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.
  • Kartoffeln und Spätzle vorbereiten: Während das Fleisch gart, die Kartoffeln schälen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. In einem separaten Topf mit Salzwasser bedecken und bissfest kochen (ca. 15 Minuten). Abgießen und beiseitestellen. Die Spätzle nach Packungsanweisung zubereiten.
  • Zwiebelschmelze zubereiten: Die 2 Zwiebeln für die Garnitur schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Zwiebelringe darin bei mittlerer Hitze langsam goldbraun und leicht knusprig rösten. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Zur Seite stellen.
  • Eintopf fertigstellen: Das weich gekochte Fleisch aus der Brühe nehmen und leicht abkühlen lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen, um eine klare Flüssigkeit zu erhalten. Die Brühe nochmals aufkochen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden.
  • Anrichten: Zum Servieren die gewürfelten Kartoffeln, die Spätzle und die Fleischwürfel auf tiefe Teller verteilen. Die heiße, klare Rinderbrühe darüber gießen. Jede Portion großzügig mit der Zwiebelschmelze und frisch gehackter Petersilie garnieren und sofort servieren.

Notizen

Tipps für einen authentischen Gaisburger Marsch:

  • Besonders klare Brühe: Für eine besonders klare und kräftige Brühe können Sie die Zwiebelhälften vor dem Kochen in einer Pfanne ohne Fett auf den Schnittflächen dunkel anrösten. Das gibt Farbe und Aroma.
  • Fleischauswahl: Die Qualität des Fleisches ist entscheidend. Tafelspitz ist der Klassiker, aber auch Beinfleisch oder Hohe Rippe eignen sich hervorragend, da sie beim langen Kochen zart werden und viel Geschmack abgeben.
  • Spätzle-Variante: Traditionell werden für den Gaisburger Marsch festere Spätzle verwendet, die ihre Form in der heißen Brühe behalten. Wer Zeit hat, kann Spätzle aus 300g Mehl, 3 Eiern, einer Prise Salz und etwas Wasser selbst herstellen und vom Brett schaben.
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