Eine aromatische Variante des klassischen Sauerkrauts, verfeinert mit der leichten Süße von Äpfeln und würzigen Noten von Wacholder. Dieses Gericht ist eine wärmende und schmackhafte Beilage, die einfach zuzubereiten ist und wunderbar zu deftigen Speisen passt.
Zuerst die Vorbereitungen: Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke oder Spalten schneiden. Das Sauerkraut in einem Sieb leicht abtropfen lassen und bei Bedarf etwas auflockern.
Das Schmalz oder Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig andünsten, bis sie weich sind und duften. Dies dauert etwa 3-4 Minuten.
Das abgetropfte Sauerkraut zu den Zwiebeln geben und für ca. 5 Minuten unter Rühren mitdünsten. Dadurch entfalten sich die Aromen besser.
Optional mit dem Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Anschließend die Gemüsebrühe angießen. Das Lorbeerblatt, die leicht angedrückten Wacholderbeeren und den Zucker hinzufügen und alles gut vermengen.
Die vorbereiteten Apfelstücke unter das Sauerkraut heben. Den Topf mit einem Deckel verschließen und das Apfel-Sauerkraut bei niedriger bis mittlerer Hitze für ca. 20-25 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
Nach der Schmorzeit das Lorbeerblatt entfernen. Das Sauerkraut mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Die Äpfel sollten weich, aber noch leicht bissfest sein.
Das fertige Apfel-Sauerkraut heiß servieren. Es passt hervorragend zu Kartoffelpüree, Bratwurst, Kassler oder Nürnberger Rostbratwürstchen.
Notizen
Tipp zur Apfelwahl: Verwenden Sie am besten eine feste, säuerliche Apfelsorte wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Diese zerfallen beim Kochen nicht so schnell und geben dem Gericht eine angenehme fruchtige Säure.Variationen:
Für eine deftigere Note können Sie zu Beginn 50 g Speckwürfel mit den Zwiebeln anbraten.
Wer keinen Alkohol verwenden möchte, kann den Weißwein einfach durch die gleiche Menge Apfelsaft oder mehr Gemüsebrühe ersetzen.
Ein paar Kümmelsamen (ganz oder gemahlen) unterstützen die Verdauung und passen geschmacklich sehr gut dazu.
Haltbarkeit: Reste des Apfel-Sauerkrauts lassen sich problemlos im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag wieder aufwärmen. Oft schmeckt es dann sogar noch aromatischer.