Zuerst die Dip-Sauce (Mentsuyu) zubereiten: Mirin in einem kleinen Topf erhitzen und etwa 1 Minute leicht köcheln lassen, damit der Alkohol verdampft. Danach Sojasauce, Zucker und Dashi-Brühe hinzugeben. Die Mischung einmal kurz aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und die Sauce auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank vollständig kalt stellen.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen. Kein Salz in das Wasser geben, da Soba-Nudeln bereits Salz enthalten können. Die Nudeln fächerförmig ins kochende Wasser geben und nach Packungsanleitung (meist ca. 4 bis 5 Minuten) bissfest garen.
Während die Nudeln kochen, eine große Schüssel mit eiskaltem Wasser (idealerweise mit Eiswürfeln) vorbereiten. Die Frühlingszwiebeln waschen, das Grün in sehr feine Ringe schneiden und beiseitestellen.
Die fertig gekochten Soba-Nudeln in ein feines Sieb abgießen. Sofort unter fließendem, kaltem Wasser gründlich abspülen. Die Nudeln dabei mit den Händen vorsichtig aneinanderreiben, um die überschüssige Stärke abzuwaschen. Dies sorgt für die charakteristische, feste Textur. Die Nudeln danach für 1 Minute in das vorbereitete Eiswasser legen, dann gut abtropfen lassen.
Die gut abgetropften, kalten Nudeln portionsweise auf traditionellen Bambussieben (Zaru) oder flachen Tellern anrichten. Mit den feinen Nori-Algenstreifen und dem gerösteten Sesam bestreuen.
Die gekühlte Tsuyu-Dip-Sauce in kleine, flache Schälchen füllen. Die feinen Frühlingszwiebelringe und den Wasabi auf kleinen Tellerchen separat dazu servieren, sodass sich jeder Gast den Dip nach eigenem Geschmack verfeinern kann.