Ein klassisches Beilagenrezept, das durch die Kombination von süßen Äpfeln, säuerlichem Essig und wärmenden Gewürzen überzeugt. Dieses Apfel-Rotkraut ist saftig, aromatisch und die perfekte Ergänzung zu herzhaften Gerichten wie Braten, Klößen oder Wild.
1 Gemüsehobel Optional, für besonders feine und gleichmäßige Streifen.
Zutaten
Zutaten
1kgRotkohlca. 1 mittelgroßer Kopf
2säuerliche Äpfelz.B. Boskop oder Elstar
1große Zwiebel
2ELButter oder neutrales Pflanzenöl
100mlApfelessig
200mlGemüsebrühe oder Wasser
2ELbrauner ZuckerJe nach Geschmack mehr oder weniger
1Lorbeerblatt
4ganze Nelken
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffernach Geschmack
Anleitungen
Gemüse vorbereiten: Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, den Kopf vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Den Kohl anschließend in feine Streifen schneiden oder hobeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln andünsten: In einem großen Topf die Butter oder das Öl bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig dünsten, bis sie weich sind, aber keine Farbe annehmen (ca. 3-4 Minuten).
Rotkohl und Äpfel hinzufügen: Die Rotkohlstreifen und Apfelwürfel in den Topf geben und alles gut vermengen. Kurz mitdünsten, bis der Kohl etwas zusammenfällt.
Ablöschen und würzen: Mit Apfelessig und Gemüsebrühe (oder Wasser) ablöschen. Den braunen Zucker, das Lorbeerblatt und die Nelken hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und alles gründlich umrühren.
Schmoren lassen: Die Mischung kurz aufkochen lassen, dann die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren. Den Topf mit einem Deckel verschließen und das Rotkraut für 45-50 Minuten sanft schmoren lassen, bis es weich und zart ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren, um ein Anbrennen zu verhindern.
Abschmecken und servieren: Vor dem Servieren das Lorbeerblatt und die Nelken entfernen. Das Apfel-Rotkraut abschmecken und bei Bedarf mit mehr Salz, Pfeffer, Zucker oder einem Schuss Essig nachwürzen, um eine ausgewogene Balance zwischen süß und sauer zu erreichen. Heiß servieren.
Notizen
Tipps für ein gelungenes Apfel-Rotkraut
Intensive Farbe: Für eine besonders leuchtende Farbe können Sie den geschnittenen Rotkohl direkt mit dem Essig vermischen und kurz mit den Händen durchkneten, bevor er in den Topf kommt. Die Säure stabilisiert die Farbe.
Vorbereitung: Das Apfel-Rotkraut schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag oft noch aromatischer. Es lässt sich daher hervorragend einen Tag im Voraus zubereiten.
Variationen: Fügen Sie für eine winterliche Note eine Prise Zimt, einige Wacholderbeeren oder einen Schuss roten Johannisbeersaft hinzu.
Aufbewahrung: Reste halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage. Das Rotkraut lässt sich auch sehr gut portionsweise einfrieren.