Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem großen Topf mit ausreichend Salzwasser als Pellkartoffeln ca. 25 Minuten garen, bis sie weich sind. Anschließend abgießen, kurz auskühlen lassen und noch warm pellen.
Die gepellten Kartoffeln sofort durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Die gepresste Masse flach ausbreiten und mindestens 15 Minuten lang ausdampfen lassen. Das Entweichen der Feuchtigkeit ist entscheidend für die spätere Teigkonsistenz.
Das Eigelb, das Weizenmehl, den Hartweizengrieß, die Kartoffelstärke, das Salz und die frisch geriebene Muskatnuss zu den abgekühlten Kartoffeln geben. Alle Zutaten zügig mit den Händen zu einem homogenen, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig nicht zu lange kneten, da er sonst klebrig wird.
Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Sieden bringen (das Wasser sollte leicht köcheln, aber nicht sprudelnd kochen).
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in portionierbare Stücke teilen. Die Stücke zu daumendicken Rollen formen. Davon etwa 2 cm lange Stücke abschneiden. Jedes Stück zwischen den bemehlten Handflächen zu einer Rolle formen, die an den Enden spitz zuläuft – das ergibt die typische Schupfnudel-Form.
Die Schupfnudeln portionsweise in das siedende Salzwasser geben. Sobald die Schupfnudeln an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Dies dauert etwa 3 bis 4 Minuten. Mit dem Schaumlöffel herausheben, kurz abtropfen lassen und auf ein leicht geöltes Backblech oder einen flachen Teller legen, damit sie nicht zusammenkleben.
In einer gusseisernen Pfanne Rapsöl und Butter bei mittlerer Hitze erwärmen. Die gut abgetropften Schupfnudeln hineingeben und unter gelegentlichem Wenden etwa 5 bis 7 Minuten goldbraun und knusprig anbraten. Warm servieren.