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Knusprige Schupfnudeln selbst machen: Das traditionelle Kartoffelrezept

Außen knusprig gebräunt und innen wunderbar weich: Diese selbstgemachten Schupfnudeln aus mehligkochenden Kartoffeln gelingen mit diesem traditionellen Rezept garantiert. Ob herzhaft mit Sauerkraut oder süß mit Zimt und Zucker angerichtet – der Klassiker der süddeutschen Küche schmeckt frisch zubereitet um Längen besser als die Variante aus dem Kühlregal.
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Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 5 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Kartoffelpresse Ermöglicht eine feine, klumpenfreie Konsistenz des Teiges, ohne dass die Stärke verkleistert.
  • 1 Großer Kochtopf* Zum Kochen der Kartoffeln und anschließendem Sieden der Schupfnudeln.
  • 1 Schaumlöffel Zum schonenden Herausheben der garen Schupfnudeln aus dem Wasser.
  • 1 Gusseiserne Pfanne Sorgt für die charakteristische goldbraune Kruste beim Anbraten.

Zutaten
  

Für den Schupfnelteig

  • 800 g mehligkochende Kartoffeln Unbedingt am Vortag gekocht oder im Ofen gegart, damit sie möglichst wenig Feuchtigkeit enthalten.
  • 2 Stück Eigelb Größe M, sorgt für Bindung und eine schöne gelbe Farbe.
  • 120 g Weizenmehl Type 405 Zuzüglich etwas Mehl zum Bearbeiten der Arbeitsfläche.
  • 40 g Hartweizengrieß Verleiht den Schupfnudeln einen angenehm festen Biss.
  • 20 g Kartoffelstärke Unterstützt die Bindung des Teiges zusätzlich.
  • 1.5 TL Salz Feines Speisesalz für den Teig.
  • 0.5 TL Muskatnuss Frisch gerieben für das feine Aroma.

Zum Anbraten

  • 30 g Butter Für den feinen, nussigen Geschmack.
  • 1 EL Rapsöl Verhindert, dass die Butter in der Pfanne verbrennt.

Anleitungen
 

  • Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem großen Topf mit ausreichend Salzwasser als Pellkartoffeln ca. 25 Minuten garen, bis sie weich sind. Anschließend abgießen, kurz auskühlen lassen und noch warm pellen.
  • Die gepellten Kartoffeln sofort durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Die gepresste Masse flach ausbreiten und mindestens 15 Minuten lang ausdampfen lassen. Das Entweichen der Feuchtigkeit ist entscheidend für die spätere Teigkonsistenz.
  • Das Eigelb, das Weizenmehl, den Hartweizengrieß, die Kartoffelstärke, das Salz und die frisch geriebene Muskatnuss zu den abgekühlten Kartoffeln geben. Alle Zutaten zügig mit den Händen zu einem homogenen, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig nicht zu lange kneten, da er sonst klebrig wird.
  • Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Sieden bringen (das Wasser sollte leicht köcheln, aber nicht sprudelnd kochen).
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in portionierbare Stücke teilen. Die Stücke zu daumendicken Rollen formen. Davon etwa 2 cm lange Stücke abschneiden. Jedes Stück zwischen den bemehlten Handflächen zu einer Rolle formen, die an den Enden spitz zuläuft – das ergibt die typische Schupfnudel-Form.
  • Die Schupfnudeln portionsweise in das siedende Salzwasser geben. Sobald die Schupfnudeln an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Dies dauert etwa 3 bis 4 Minuten. Mit dem Schaumlöffel herausheben, kurz abtropfen lassen und auf ein leicht geöltes Backblech oder einen flachen Teller legen, damit sie nicht zusammenkleben.
  • In einer gusseisernen Pfanne Rapsöl und Butter bei mittlerer Hitze erwärmen. Die gut abgetropften Schupfnudeln hineingeben und unter gelegentlichem Wenden etwa 5 bis 7 Minuten goldbraun und knusprig anbraten. Warm servieren.

Notizen

Tipp für die Konsistenz: Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte ist entscheidend. Verwenden Sie ausnahmslos mehligkochende Kartoffeln. Der hohe Stärkeanteil sorgt für die perfekte Bindung, ohne dass der Teig zäh wird.
Vorbereitung am Vortag: Sie können die Kartoffeln hervorragend am Vortag kochen und pellen. Kalte Kartoffeln vom Vortag lassen sich ebenso gut pressen und enthalten noch weniger Feuchtigkeit, was den Teig besonders stabil macht.
Serviervorschlag: Für eine herzhafte Variante können Sie Speck und Sauerkraut direkt mit in die Pfanne zu den Schupfnudeln geben. Für eine süße Variante braten Sie die Schupfnudeln nur in Butter an und wenden sie anschließend in einer Mischung aus Zimt, Zucker und gemahlenen Mohnkernen.
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