Knuspriger Kale Caesar Salad mit Parmesan und cremigem Dressing
Dieser Kale Caesar Salad vereint robusten Grünkohl mit einem würzigen, selbstgemachten Dressing, frisch gebackenen Sauerteig-Croutons und gehobeltem Parmesan. Durch das Massieren des Kohls wird er zart und mild – eine moderne, texturreiche Variante des Klassikers.
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Brotwürfel auf einem Backblech verteilen, mit 3 EL Olivenöl beträufeln und leicht salzen. Für ca. 10–12 Minuten goldbraun und knusprig backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Während die Croutons backen, den Grünkohl vorbereiten. Die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen. In eine große Schüssel geben, eine Prise Salz und einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Den Kohl nun mit sauberen Händen für etwa 2–3 Minuten kräftig massieren, bis er etwas zusammenfällt und eine dunkelgrüne Farbe annimmt. Dies macht die Blätter zart.
Für das Dressing die Mayonnaise, den Dijon-Senf, den gepressten Knoblauch, Zitronensaft, Worcestershiresauce und den fein geriebenen Parmesan in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Mit reichlich schwarzem Pfeffer abschmecken. Falls das Dressing zu dickflüssig ist, mit 1 TL Wasser verdünnen.
Das Dressing über den massierten Grünkohl geben und gründlich vermengen, sodass jedes Blatt gut benetzt ist. Den Salat etwa 5 Minuten ziehen lassen.
Zum Servieren die abgekühlten Croutons unterheben. Den restlichen Parmesan in groben Spänen über den Salat hobeln und sofort servieren.
Notizen
Tipps für die Zubereitung
Warum massieren? Roher Grünkohl hat eine sehr faserige Struktur. Durch das Kneten mit Salz und Säure werden die Zellwände aufgebrochen, was den Salat bekömmlicher und angenehmer im Biss macht.
Vorbereitung: Der Grünkohl kann bereits mariniert werden und hält sich im Gegensatz zu grünem Salat auch mit Dressing einige Stunden im Kühlschrank frisch, ohne matschig zu werden.
Protein-Upgrade: Für eine vollwertige Hauptmahlzeit passen gebratene Hähnchenbruststreifen oder Kichererbsen hervorragend dazu.