Butter bräunen: Die Butter in einem hellen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Unter gelegentlichem Rühren so lange köcheln lassen, bis die Molke am Boden leicht bräunlich wird und die Butter nussig duftet (Nussbutter). Vom Herd nehmen und in eine Rührschüssel umfüllen. Die Butter muss nun wieder fest werden (am besten für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, sie sollte aber weich genug zum Rühren bleiben).
Teig anrühren: Die wieder fest gewordene, aber noch weiche Nussbutter mit dem Zucker, Vanillezucker, Salz und dem Zitronenabrieb mit dem Handrührgerät ca. 3-4 Minuten hell-cremig aufschlagen.
Zutaten verbinden: Mehl und Backpulver mischen. Die Mehlmischung und die Milch zur Buttermasse geben. Zunächst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann zügig mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Nicht zu lange kneten, damit der Teig nicht zäh wird.
Rollen formen & Kühlen: Den Teig in zwei Portionen teilen und jeweils zu einer gleichmäßigen Rolle mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen. Die Rollen in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen. Der Teig muss schnittfest sein.
Vorbereiten: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Zucker zum Wälzen auf ein flaches Brett oder einen Teller streuen.
Schneiden: Die gekühlten Teigrollen aus der Folie nehmen, dünn mit etwas Wasser oder Milch bestreichen und im Zucker wälzen, bis sie rundherum bedeckt sind. Mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Backen: Die Scheiben mit etwas Abstand auf das Backblech legen (sie laufen leicht breit). Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene für ca. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder zart goldgelb sind. Die Plätzchen sind direkt nach dem Backen noch sehr weich.
Abkühlen: Das Gebäck mitsamt dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen, damit es fest und mürbe wird.