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Selbstgemachte rote Linsenpasta – proteinreich und bissfest

Frische, proteinreiche Pasta aus rotem Linsenmehl ganz einfach selbst herstellen. Diese glutenfreie Alternative überzeugt durch eine angenehm bissfeste Konsistenz und harmoniert hervorragend mit aromatischen, würzigen Saucen.
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Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Nudelmaschine* Alternativ kann ein stabiles Nudelholz verwendet werden.
  • 1 Große Rührschüssel Zum gründlichen Vermengen der trockenen und feuchten Zutaten.
  • 1 Großer Kochtopf* Bietet ausreichend Platz für das sprudelnde Salzwasser.
  • 1 Nudelsieb* Zum schonenden Abgießen der frisch gekochten Teigwaren.

Zutaten
  

Zutaten für den Nudelteig

  • 200 g rotes Linsenmehl sehr fein gemahlen
  • 50 g Tapiokastärke sorgt für die nötige Bindung und Elastizität
  • 5 g gemahlene Flohsamenschalen wirken als Strukturgeber im glutenfreien Teig
  • 2 Stück Eier Größe M
  • 1 EL Olivenöl kaltgepresst
  • 40 ml Wasser lauwarm, nach Bedarf dosieren
  • 0.5 TL Meersalz fein gemahlen
  • 20 g Reismehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche

Anleitungen
 

  • Das rote Linsenmehl, die Tapiokastärke, die fein gemahlenen Flohsamenschalen und das Meersalz in einer großen Rührschüssel gründlich miteinander vermischen, um Klumpen vorzubeugen.
  • In der Mitte der Mehlmischung eine Mulde formen. Die Eier hineinschlagen, das Olivenöl und die Hälfte des lauwarmen Wassers hinzufügen.
  • Die flüssigen Zutaten von der Mitte aus mit einer Gabel verrühren und nach und nach das Mehl einarbeiten. Sobald der Teig fester wird, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 bis 8 Minuten lang kräftig zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten. Bei Bedarf das restliche Wasser teelöffelweise hinzufügen, falls die Konsistenz zu trocken wirkt.
  • Den geschmeidigen Teig fest in Frischhaltefolie einwickeln und bei Raumtemperatur für mindestens 15 Minuten ruhen lassen. Dieser Schritt ist essenziell, damit die Flohsamenschalen vollständig quellen und die nötige Dehnbarkeit entwickeln.
  • Den Teig in vier gleich große Stücke teilen. Jedes Stück auf einer mit etwas Reismehl bestäubten Oberfläche flach drücken und mit einer Nudelmaschine Schritt für Schritt auf die gewünschte Dicke ausrollen. Alternativ ein schweres Nudelholz verwenden.
  • Die ausgerollten Teigplatten durch den Schneidaufsatz der Nudelmaschine führen (z.B. für Tagliatelle) oder locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Streifen schneiden. Die fertige Linsen-Pasta locker aufdrehen und leicht mit Reismehl bestäuben, damit nichts verklebt.
  • Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die frische Pasta vorsichtig in das sprudelnde Wasser geben und für 3 bis 5 Minuten bissfest garen. Gelegentlich sanft umrühren, um ein Anhaften zu verhindern.
  • Die Pasta vorsichtig durch ein Nudelsieb abgießen, dabei optional eine halbe Kelle des stärkehaltigen Kochwassers auffangen, um die spätere Sauce geschmeidig zu binden. Die heiße Pasta sofort mit der vorbereiteten warmen Sauce vermengen und servieren.

Notizen

Zubereitungshinweise & Variationen

Die vegane Alternative: Wenn Sie die Pasta ohne Ei zubereiten möchten, ersetzen Sie die zwei Eier durch ca. 80-100 ml lauwarmes Wasser und fügen Sie zusätzlich 10 g Tapiokastärke hinzu. Erhöhen Sie die Ruhezeit des Teigs in diesem Fall auf 30 Minuten, damit sich die Bindung optimal festigt.
Mehlqualität: Achten Sie darauf, ein wirklich feines Linsenmehl zu verwenden. Grob gemahlenes Linsenmehl kann den Teig brüchig machen. Sie können rote Linsen auch in einem Hochleistungsmixer selbst mahlen und anschließend durch ein feines Haarsieb sieben.
Lagerung: Die noch nicht gekochte Pasta lässt sich, flach auf einem bemehlten Backpapier ausgebreitet, problemlos für einige Stunden trocknen oder abgedeckt für bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.
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