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Würzige Raman Tantanmen mit cremigem Sesam-Dressing und scharfem Hackfleisch

Diese japanischen Tantanmen überzeugen durch eine harmonische Kombination aus einer cremigen Paste aus geröstetem Sesam, einer kräftigen Brühe und würzig angebratenem Hackfleisch. Serviert mit frischen Ramen-Nudeln und knackigem Pak Choi entsteht ein tiefgründiges Suppenerlebnis zubereitet in der eigenen Küche.
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Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Wok oder schwere Pfanne Zum scharfen Anbraten des Hackfleischs
  • 1 Großer Kochtopf* Für die Brühe und den Pak Choi
  • 1 Nudeltopf Zum separaten Kochen der Ramen-Nudeln
  • 1 Schneebesen* Zum klumpenfreien Verrühren der Sesampaste in den Schüsseln

Zutaten
  

Für das Fleisch-Topping

  • 400 g Schweinehackfleisch Alternativ gemischtes Hackfleisch
  • 1 EL Sesamöl Zum Anbraten
  • 2 Zehen Knoblauch Fein gehackt
  • 15 g Frischer Ingwer Fein gerieben
  • 2 EL Tianmian-Sauce Süße chinesische Bohnenpaste; alternativ Hoisin-Sauce
  • 1 EL Sojasauce Licht / hell
  • 1 EL Shaoxing-Reiswein Alternativ trockener Sherry

Für die Suppenbasis (Tare) und Brühe

  • 6 EL Zhi Ma Jiang Chinesische Sesampaste aus geröstetem Sesam; alternativ ungesüßtes Tahini
  • 4 EL Sojasauce Klassisch gebraut
  • 2 EL Chiliöl mit Bodensatz Chinesisches Chiliöl (Rayu)
  • 2 TL Chinesischer schwarzer Chinkiang-Essig Sorgt für eine milde Säure
  • 1.2 l Ungesalzene Hühnerbrühe Heiß, vorzugsweise selbstgemacht oder von hoher Qualität
  • 100 ml Ungesüßte Sojamilch Für zusätzliche Cremigkeit

Nudeln und Garnitur

  • 4 Portionen Frische Ramen-Nudeln Alternativ getrocknete Weizennudeln
  • 2 Stück Pak Choi Längs halbiert oder geviertelt
  • 4 Stängel Frühlingszwiebeln Nur die grünen Teile, in feine Ringe geschnitten
  • 2 EL Sichuan-Pfeffer Geröstet und fein gemörsert

Anleitungen
 

  • Hackfleisch zubereiten: Erhitzen Sie das Sesamöl im Wok oder einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze. Fügen Sie das Hackfleisch hinzu und braten Sie es unter ständigem Rühren an, bis es leicht gebräunt und krümelig ist. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und etwa 1 Minute mitbraten, bis sie intensiv duften.
  • Fleisch würzen: Die Tianmian- (oder Hoisin-) Sauce, Sojasauce und den Shaoxing-Reiswein in die Pfanne geben. Alles gut vermengen und bei mittlerer Hitze weitergaren, bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist und das Hackfleisch eine tiefbraune, glänzende Farbe angenommen hat. Vom Herd nehmen und warm beiseite stellen.
  • Brühe vorbereiten: Die Hühnerbrühe zusammen mit der Sojamilch in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen, damit sich die Sojamilch nicht trennt. Die Brühe heiß halten.
  • Pak Choi und Nudeln garen: Bringen Sie in einem separaten großen Topf reichlich Wasser zum Kochen. Blanchieren Sie den Pak Choi für ca. 1 Minute im siedenden Wasser, nehmen Sie ihn mit einer Schaumkelle heraus und schrecken Sie ihn mit kaltem Wasser ab. Im selben kochenden Wasser die Ramen-Nudeln nach Packungsanleitung bissfest garen, danach abgießen und gut abtropfen lassen.
  • Tare (Würzbasis) anrichten: Während die Nudeln kochen, bereiten Sie die Würzpaste direkt in den vier Servierschüsseln vor. Geben Sie in jede Schüssel je 1,5 EL Sesampaste, 1 EL Sojasauce, 0,5 TL Chinkiang-Essig und nach eigenem Geschmack 0,5 bis 1 EL Chiliöl.
  • Suppe vollenden: Gießen Sie jeweils etwa 300 ml der heißen Brühe-Sojamilch-Mischung in die Schüsseln direkt auf die Würzpaste. Verrühren Sie die Mischung schnell mit einem Schneebesen, bis eine gleichmäßige, cremige und leicht schäumende Suppe entsteht.
  • Anrichten und Servieren: Verteilen Sie die gut abgetropften Ramen-Nudeln gleichmäßig auf die vier Schüsseln. Platzieren Sie eine großzügige Portion des würzigen Hackfleischs in der Mitte. Dekorieren Sie jede Schüssel mit zwei Hälften blanchiertem Pak Choi, den Frühlingszwiebelringen und streuen Sie eine Prise gemörserten Sichuan-Pfeffer darüber. Nach Wunsch mit zusätzlichem Chiliöl beträufeln.

Notizen

  • Sesampaste-Tipp: Die asiatische Sesampaste (Zhi Ma Jiang) wird aus geröstetem Sesam hergestellt und schmeckt deutlich nussiger und herber als helles orientalisches Tahini. Sollten Sie Tahini verwenden, können Sie dieses durch die Zugabe von ein paar Tropfen dunklem Sesamöl geschmacklich anpassen.
  • Sichuan-Pfeffer: Der frisch gemörserte Sichuan-Pfeffer ist entscheidend für das typische, leicht prickelnd-taube Gefühl (Mala) auf der Zunge.
  • Sojamilch-Hinweis: Achten Sie darauf, ungesüßte und zusatzstofffreie Sojamilch zu verwenden, da die Suppe sonst eine unerwünschte Süße annimmt oder ausflocken kann.
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