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Würziger Pfefferpotthast: Zartes Rindfleisch nach westfälischer Art

Ein herzhafter und aromatischer Schmortopf aus dem Münsterland. Zart geschmortes Rindfleisch in einer kräftigen Soße aus Zwiebeln, Pfeffer und Kapern, traditionell mit Semmelbröseln gebunden. Ein deftiges Gericht für kalte Tage, das durch langes Garen seinen vollen Geschmack entfaltet.
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Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 55 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Großer Schmortopf (Dutch Oven) Ein gusseiserner Topf eignet sich am besten, da er die Wärme gleichmäßig speichert und verteilt.
  • 1 Scharfes Kochmesser
  • 1 Großes Schneidebrett

Zutaten
  

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch aus der Keule oder Wade In ca. 3 cm große Würfel geschnitten.
  • 1 kg Zwiebeln Grob gewürfelt.
  • 2 EL Butterschmalz Alternativ Schweineschmalz.
  • 750 ml Kräftige Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Schwarze Pfefferkörner Grob im Mörser zerstoßen oder mit einem Messer angedrückt.
  • 2 EL Kapern Abgetropft.
  • 2 EL Zitronensaft Frisch gepresst.
  • 2-3 EL Semmelbrösel (Paniermehl) Zum Binden der Soße.
  • Salz Nach Geschmack.

Anleitungen
 

  • Das Rindfleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls grob würfeln. Die Pfefferkörner in einem Mörser grob zerstoßen oder mit der flachen Seite eines Messers andrücken, damit sie ihr Aroma besser entfalten.
  • Das Butterschmalz in einem großen Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise scharf anbraten, bis es von allen Seiten eine schöne braune Farbe hat. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Es ist wichtig, das Fleisch in Etappen anzubraten, damit der Topf nicht zu stark abkühlt und das Fleisch brät statt kocht.
  • Die Hitze etwas reduzieren und die gewürfelten Zwiebeln in den Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren langsam glasig und leicht goldbraun dünsten. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Die Zwiebeln sollten weich sein und eine leichte Süße entwickeln.
  • Das angebratene Fleisch wieder zu den Zwiebeln in den Topf geben. Die Rinderbrühe angießen, die Lorbeerblätter und die angestoßenen Pfefferkörner hinzufügen. Alles gut vermischen, aufkochen lassen und dann die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren.
  • Den Pfefferpotthast zugedeckt für mindestens 2,5 Stunden bei schwacher Hitze schmoren lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ansetzt. Das Fleisch ist fertig, wenn es so zart ist, dass es fast von selbst zerfällt.
  • Nach der Schmorzeit die Lorbeerblätter entfernen. Die Semmelbrösel nach und nach einrühren, bis die Soße die gewünschte sämige Konsistenz erreicht hat. Kurz aufkochen lassen, damit die Bindung aktiviert wird.
  • Zum Schluss die abgetropften Kapern und den frischen Zitronensaft unterrühren. Den Pfefferpotthast mit Salz abschmecken. Vor dem Servieren noch einige Minuten ziehen lassen.

Notizen

Tipps für einen gelungenen Pfefferpotthast

  • Die richtige Fleischauswahl: Verwenden Sie durchwachsenes Schmor- oder Gulaschfleisch wie Wade oder falsches Filet. Das Fett und Bindegewebe schmelzen beim langen Garen und machen das Fleisch besonders saftig und die Soße gehaltvoll.
  • Geduld beim Schmoren: Die lange, langsame Garzeit ist entscheidend. Je länger der Pfefferpotthast schmort, desto zarter wird das Fleisch und intensiver der Geschmack. 2,5 Stunden sind das Minimum, 3 Stunden sind noch besser.
  • Klassische Beilagen: Traditionell wird Pfefferpotthast mit Salzkartoffeln, Gewürzgurken und eingelegter Roter Bete serviert. Die Säure der Beilagen bildet einen ausgezeichneten Kontrast zum deftigen Schmortopf.
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