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Würziger Rinderbraten nach bayerischer Art

Ein klassischer, zarter Rinderschmorbraten, der stundenlang in einer würzigen Rotwein-Soße mit aromatischem Wurzelgemüse gart. Das Ergebnis ist ein saftiges Fleischgericht mit einer tiefen, komplexen Soße – ideal für ein gemütliches Sonntagsessen.
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Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 25 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Großer Schmortopf oder Dutch Oven Ein Topf mit dickem Boden ist essenziell für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.
  • 1 Scharfes Kochmesser
  • 1 Feines Sieb Zum Passieren der Soße.

Zutaten
  

Zutaten

  • 1.2 kg Rindfleisch zum Schmoren (z.B. aus der Oberschale oder falsches Filet)
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 große Karotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 EL Butterschmalz (oder neutrales Pflanzenöl)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml trockener Rotwein (z.B. Spätburgunder)
  • 700 ml kräftige Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Wacholderbeeren Leicht andrücken, um das Aroma freizusetzen.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Nach Geschmack.

Anleitungen
 

  • Das Rindfleisch rundherum trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Zwiebeln, Karotten und den Staudensellerie schälen bzw. putzen und in circa 1 cm große Würfel schneiden.
  • Das Butterschmalz in einem großen Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den Rinderbraten von allen Seiten scharf anbraten, bis eine kräftige, braune Kruste entsteht. Das dauert etwa 8-10 Minuten. Den Braten aus dem Topf nehmen und beiseitelegen.
  • Die Hitze etwas reduzieren und das vorbereitete Gemüse in den Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren für ca. 5-7 Minuten anrösten, bis es leicht gebräunt ist und duftet.
  • Das Tomatenmark zum Gemüse geben, gut verrühren und etwa 1 Minute mitrösten, um die Säure zu reduzieren und die Aromen zu intensivieren.
  • Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Topfboden kratzen. Die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze um etwa die Hälfte einkochen lassen.
  • Den Rinderbraten zurück in den Topf legen. Mit der Rinderbrühe aufgießen, bis das Fleisch zu etwa zwei Dritteln bedeckt ist. Lorbeerblätter und angedrückte Wacholderbeeren hinzufügen. Alles einmal kurz aufkochen lassen.
  • Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren. Den Braten für 2,5 bis 3 Stunden sanft schmoren lassen, bis er butterzart ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Alternativ im vorgeheizten Backofen bei 150 °C (Umluft) garen.
  • Den fertigen Braten aus der Soße heben und warm stellen (z.B. in Alufolie gewickelt). Die Soße durch ein feines Sieb in einen anderen Topf passieren. Das Gemüse dabei gut ausdrücken, um den gesamten Geschmack zu extrahieren.
  • Die passierte Soße aufkochen und bei Bedarf noch etwas reduzieren lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer final abschmecken. Den Braten quer zur Faser in Scheiben schneiden und mit der aromatischen Soße servieren.

Notizen

Passende Beilagen

Zu diesem Rinderbraten passen klassische Beilagen wie Kartoffelknödel, Spätzle oder Salzkartoffeln. Apfelrotkohl ist ebenfalls ein hervorragender Begleiter.

Tipp zur Soßenbindung

Falls die Soße nicht von allein dick genug wird, kann sie mit 1 TL Speisestärke, verrührt in 2 EL kaltem Wasser, gebunden werden. Unter Rühren in die kochende Soße geben und kurz aufkochen lassen.

Vorbereitung

Der Braten schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt noch intensiver, da die Aromen Zeit haben, sich vollständig zu entfalten. Ideal zum Vorbereiten für Gäste.
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