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Zarte Engelsaugen mit Mandeln & Johannisbeergelee

Diese klassischen Weihnachtsplätzchen, auch als Husarenkrapfen bekannt, überzeugen durch einen feinen Mürbeteig mit gemahlenen Mandeln und einer fruchtigen Füllung. Die Kombination aus buttrigem Gebäck und säuerlichem Johannisbeergelee macht sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Plätzchentellers.
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Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 37 Minuten
Portionen 40 Stück

Kochutensilien

  • 1 Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • 1 Backblech mit Backpapier
  • 1 Kochlöffel mit rundem Stiel zum Formen der Mulden
  • 1 Kleiner Topf
  • 1 Kuchengitter zum Abkühlen

Zutaten
  

Für den Mürbeteig

  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Butter kalt, in Würfeln
  • 100 g Mandeln gemahlen, blanchiert
  • 80 g Puderzucker
  • 2 Stück Eigelb Größe M
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Für Füllung & Dekoration

  • 150 g Johannisbeergelee rot
  • 1 EL Puderzucker zum Bestäuben

Anleitungen
 

  • Teig vorbereiten: Das Mehl, die kalten Butterwürfel, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Eigelbe, Vanilleextrakt und eine Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Zügig mit den Knethaken des Handrührgeräts oder den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Ofen vorheizen & Kugeln formen: Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig portionsweise entnehmen und zu walnussgroßen Kugeln (ca. 10–12 g pro Stück) formen. Die Kugeln mit etwas Abstand auf die Bleche setzen.
  • Mulden eindrücken: Mit dem runden Stielende eines Kochlöffels vorsichtig eine kleine Vertiefung in die Mitte jeder Teigkugel drücken. Achten Sie darauf, die Kugel nicht komplett durchzustechen.
  • Gelee vorbereiten & füllen: Das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze kurz erwärmen und glatt rühren, bis es flüssig ist (nicht kochen lassen). Mit einem kleinen Teelöffel oder einem Spritzbeutel vorsichtig etwas Gelee in die Mulden der Teigkugeln füllen.
  • Backen: Die Bleche nacheinander (bei Ober-/Unterhitze) auf mittlerer Schiene für ca. 10 bis 12 Minuten backen. Die Engelsaugen sollten hellgelb bleiben und an den Rändern nur minimal bräunen.
  • Abkühlen & Bestäuben: Die Plätzchen samt Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach dem Erkalten nach Belieben zart mit Puderzucker bestäuben.

Notizen

Nützliche Hinweise

  • Lagerung: In einer luftdichten Blechdose aufbewahrt, bleiben die Engelsaugen an einem kühlen Ort ca. 2–3 Wochen frisch und mürbe.
  • Konsistenz: Wenn der Teig beim Formen der Kugeln zu weich wird, stellen Sie ihn zwischendurch kurz wieder in den Kühlschrank. Kalter Teig behält beim Backen besser die Form.
  • Variation: Statt Mandeln können auch gemahlene Haselnüsse verwendet werden für ein kräftigeres, nussiges Aroma. Als Füllung eignen sich auch Himbeergelee oder Aprikosenkonfitüre (ohne Stückchen).
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