Go Back Email Link
+ servings

Zarter Sauerbraten mit würziger Lebkuchensoße

Ein klassischer, aromatischer Rinderbraten für die Festtage. Durch das tagelange Einlegen wird das Fleisch besonders mürbe, während Soßenlebkuchen und Rübenkraut für die typisch weihnachtliche Bindung und Süße sorgen.
Noch keine Bewertung vorhanden
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 30 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Großer Bräter mit Deckel
  • 1 Feines Küchensieb
  • 1 Scharfes Fleischmesser
  • 1 Große Schüssel* Keramik oder Glas (für die Beize)

Zutaten
  

Für die Beize (Marinade)

  • 1.5 kg Rinderbraten (aus der Keule)
  • 350 ml Rotweinessig
  • 350 ml Rotwein trocken
  • 300 ml Wasser
  • 1 Bund Suppengrün Möhren, Sellerie, Lauch
  • 2 Stück Zwiebeln grob gewürfelt
  • 4 Stück Lorbeerblätter
  • 8 Stück Wacholderbeeren leicht angedrückt
  • 6 Stück Gewürznelken

Für den Braten & die Soße

  • 3 EL Butterschmalz zum Anbraten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 Stück Soßenlebkuchen (oder Aachener Printen)
  • 2 EL Rübenkraut (Zuckerrübensirup)
  • 50 g Rosinen optional
  • 1 Prise Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Vorbereitung (3-5 Tage vorher): Das Suppengrün waschen, putzen und grob würfeln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls grob schneiden.
  • In einem Topf Rotweinessig, Rotwein, Wasser, das geschnittene Gemüse sowie die Gewürze (Lorbeer, Wacholder, Nelken, Pfeffer) einmal kurz aufkochen und vollständig abkühlen lassen.
  • Das Rindfleisch abwaschen, trocken tupfen und in eine passende Schüssel (Glas oder Keramik, kein Metall) legen. Die abgekühlte Beize darübergießen. Das Fleisch muss vollständig bedeckt sein. Zugedeckt für 3 bis 5 Tage im Kühlschrank marinieren lassen, dabei das Fleisch einmal täglich wenden.
  • Am Zubereitungstag: Das Fleisch aus der Beize nehmen und sehr gut trocken tupfen. Die Beize durch ein Sieb gießen, dabei die Flüssigkeit auffangen und das Gemüse beiseitestellen.
  • Den Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. In einem Bräter das Butterschmalz stark erhitzen und das Fleisch rundherum kräftig braun anbraten. Fleisch herausnehmen und kurz zur Seite legen.
  • Das abgetropfte Gemüse im Bratfett kräftig anrösten. Das Tomatenmark hinzugeben und kurz mitrösten. Mit etwa der Hälfte der aufgefangenen Beize ablöschen und etwas einkochen lassen.
  • Das Fleisch zurück in den Bräter legen und mit der restlichen Beize und ggf. etwas Wasser oder Rinderfond auffüllen, bis das Fleisch etwa zur Hälfte in Flüssigkeit liegt. Deckel auflegen und im Ofen für ca. 2,5 bis 3 Stunden schmoren, bis das Fleisch sehr weich ist. Zwischendurch das Fleisch wenden.
  • Nach der Garzeit das Fleisch herausnehmen und warm halten (in Alufolie gewickelt). Die Soße durch ein feines Sieb in einen Topf passieren.
  • Die Soßenlebkuchen (oder Printen) in die Soße bröseln und unter Rühren aufkochen, bis die Soße sämig bindet. Mit Rübenkraut, Salz und Pfeffer abschmecken. Optional die Rosinen hinzufügen und kurz ziehen lassen.
  • Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit der dunklen Soße servieren.

Notizen

Tipps für das Weihnachtsmenü

  • Zeitmanagement: Beginnen Sie unbedingt mindestens 3 Tage vor dem Fest mit dem Einlegen des Fleisches. Je länger es zieht, desto mürber wird es.
  • Beilagen: Klassisch passen Kartoffelklöße und Rotkohl perfekt zu diesem Gericht.
  • Säuregrad: Wem die Soße zu sauer ist, kann mit etwas Sahne oder mehr Rübenkraut gegensteuern.
Tried this recipe?Let us know how it was!