Was heißt einkochen auf englisch: Übersetzung, Methoden & Fachbegriffe

Mario Wormuth
Erstellt von: Mario Wormuth
20 Minuten Lesezeit

Kurzdefinition & Wichtigste Fakten

Einkochen wird im Englischen je nach Kontext und Methode unterschiedlich übersetzt. Die gebräuchlichste Übersetzung für das Haltbarmachen in Gläsern ist im amerikanischen Englisch „canning“ und im britischen Englisch oft „bottling“. Geht es um das Reduzieren einer Flüssigkeit (z.B. Sauce), verwendet man den Begriff „reducing“ oder „boiling down“.

Die wichtigsten Übersetzungen nach Kontext:

🇺🇸 Haltbarmachen (US): To can (Canning)
🇬🇧 Haltbarmachen (UK): To bottle (Bottling)
🌍 Allgemein: To preserve (Preserving)
👨‍🍳 Flüssigkeit reduzieren: To reduce / To boil down
🥒 Einlegen (Essig): To pickle (Pickling)

Die deutsche Sprache fasst unter dem Begriff „Einkochen“ diverse kulinarische Prozesse zusammen, für die das Englische sehr spezifische und unterschiedliche Vokabeln bereithält. Wer englischsprachige Rezepte lesen oder eigene Methoden im Ausland erklären möchte, stößt oft auf Verwirrung, da „Canning“ für deutsche Ohren nach Dosen klingt, aber tatsächlich Gläser meint. Die korrekte Wahl des Wortes entscheidet darüber, ob man nach einem Rezept für eingemachte Marmelade, sicher eingekochtes Gemüse oder eine einreduzierte Jus sucht. Ein Missverständnis kann hier nicht nur zu kulinarischen Fehlern, sondern im Bereich der Haltbarmachung auch zu sicherheitsrelevanten Problemen führen.

Besonders die Unterscheidung zwischen „Water Bath Canning“ und „Pressure Canning“ ist im englischsprachigen Raum, vor allem in den USA, wesentlich präsenter und strikter geregelt als im deutschsprachigen Raum. Während hierzulande oft pauschal vom „Einwecken“ gesprochen wird, differenziert das Englische präzise nach der angewandten Technik und dem Säuregrad der Lebensmittel. Dieser Artikel beleuchtet die sprachlichen Nuancen detailliert und erklärt die technischen Hintergründe der englischen Fachbegriffe, damit Rezepte und Anleitungen korrekt interpretiert und angewendet werden können.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kontext ist entscheidend: Es muss unterschieden werden, ob Lebensmittel haltbar gemacht oder Saucen verdickt werden sollen.
  • Regionale Unterschiede: Amerikanisches Englisch (Canning) und Britisches Englisch (Bottling) nutzen verschiedene Begriffe für denselben Prozess.
  • Technische Präzision: Englische Begriffe wie „Pressure Canning“ geben oft exakt die benötigte Ausrüstung vor.
  • Spezialisierung: Für Marmeladen, Pickles und Fermente gibt es jeweils eigenständige Verben, die das allgemeine „Einkochen“ ersetzen.

Die Hauptbegriffe: Canning, Preserving und Bottling im Detail

Der Begriff „Einkochen“ lässt sich nicht 1:1 mit einem einzigen englischen Wort übersetzen, da die englische Sprache stark zwischen der Methode und der Absicht unterscheidet. Der im amerikanischen Sprachraum am weitesten verbreitete Begriff ist „Canning“. Dies führt bei Deutschsprachigen oft zu Irritationen, da „Can“ primär mit „Blechdose“ assoziiert wird. Historisch gesehen bezieht sich „Canning“ jedoch auf den Prozess des hermetischen Verschließens und Erhitzens, unabhängig davon, ob das Behältnis aus Glas oder Metall besteht. In modernen US-Rezepten meint „Home Canning“ fast ausschließlich das Einkochen in Glasgefäßen (Mason Jars). Es ist der Standardbegriff für das Haltbarmachen von Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch durch Hitzeeinwirkung und Unterdruckerzeugung.

Im Gegensatz dazu steht der Begriff „Preserving“. Dies ist der Oberbegriff für jegliche Art der Haltbarmachung. „Preserving“ umfasst nicht nur das Einkochen (Canning), sondern auch das Trocknen (Dehydrating), Einfrieren (Freezing), Räuchern (Smoking) und Pökeln (Curing). Wenn in einem englischen Text von „Preserves“ die Rede ist, sind damit oft Fruchtaufstriche oder in Zucker/Alkohol eingelegte Früchte gemeint, ähnlich dem deutschen „Eingemachten“. Der Begriff ist eleganter und weniger technisch als „Canning“, wird aber oft synonym verwendet, wenn es um süße Vorräte geht. Man findet ihn häufig auf Etiketten von hochwertigen Marmeladen oder Chutneys.

Das britische Englisch bevorzugt traditionell den Begriff „Bottling“. Dies leitet sich von der Verwendung von Flaschen oder hohen Gläsern ab, die früher oft für Obst genutzt wurden. „Bottling fruit“ ist das direkte Äquivalent zum deutschen „Obst einwecken“. In neuerer Zeit setzt sich jedoch auch in Großbritannien und Australien der Begriff „Canning“ durch, insbesondere durch den Einfluss des Internets und internationaler Sicherheitsrichtlinien für Lebensmittel. Dennoch signalisiert die Verwendung von „Bottling“ oft, dass es sich um ein Rezept aus dem Vereinigten Königreich handelt, was auch Implikationen für Maßeinheiten (metrisch vs. imperial) haben kann.

Gut zu wissen

Wenn in einem englischen Rezept von „Jarring“ die Rede ist, handelt es sich um einen eher umgangssprachlichen Begriff, der selten in professioneller Literatur auftaucht. Er beschreibt schlicht das Füllen in Gläser („Jars“), ist aber kein technischer Fachbegriff für den Prozess des Einkochens.

Technische Unterscheidung: Water Bath vs. Pressure Canning

Eine korrekte Übersetzung und das Verständnis englischer Einkoch-Literatur erfordern die Kenntnis der Unterscheidung zwischen „Water Bath Canning“ und „Pressure Canning“. Im Deutschen wird oft alles unter „Einkochen im Topf“ oder „im Backofen“ zusammengefasst. Im Englischen, speziell in der US-amerikanischen Literatur (wie vom USDA), wird hier eine strikte Trennlinie gezogen, die auf dem pH-Wert der Lebensmittel basiert. „Water Bath Canning“ bezeichnet das Einkochen im siedenden Wasserbad bei 100 °C (212 °F). Diese Übersetzung passt am besten zum klassischen deutschen „Einwecken“ im großen Einkochtopf. Diese Methode wird im Englischen explizit nur für Lebensmittel mit hohem Säuregehalt (High Acid Foods) wie Früchte, Marmeladen, Pickles oder Tomaten mit Säurezusatz empfohlen.

Für säurearme Lebensmittel (Low Acid Foods) wie Gemüse (Bohnen, Karotten, Mais), Fleisch, Fisch und Geflügel existiert im Englischen der Begriff „Pressure Canning“. Dies übersetzt sich als „Einkochen unter Druck“. Hierfür wird zwingend ein „Pressure Canner“ benötigt – ein spezielles Gerät, das größer und robuster ist als ein herkömmlicher Schnellkochtopf (Pressure Cooker). Der Begriff impliziert Temperaturen von über 116 °C (240 °F), um Botulismus-Sporen sicher abzutöten. Sucht man also nach der Übersetzung für „Bohnen einkochen“, wird man im Englischen fast immer auf „Pressure Canning Beans“ stoßen. Die sprachliche Differenzierung dient hier direkt der Lebensmittelsicherheit.

Diese Unterscheidung ist so fundamental, dass die Verben oft isoliert verwendet werden. Ein Rezept sagt vielleicht „Process in a water bath for 10 minutes“ oder „Process at 10 pounds of pressure“. Das Wort „Einkochen“ wird hier durch das spezifische „Processing“ ersetzt. „Processing time“ ist die exakte Einkochzeit. Wer diese Begriffe verwechselt oder „Canning“ pauschal mit „Wasserbad“ übersetzt, riskiert bei säurearmen Lebensmitteln gravierende Sicherheitsmängel. Die englische Terminologie ist hier präziser und warnender als die deutsche Umgangssprache.

Deutscher Begriff Englischer Fachbegriff Geeignet für Temperaturbereich
Einkochen (Wasserbad) Water Bath Canning Obst, Marmelade, Pickles (Sauer) 100 °C (212 °F)
Einkochen (Druck) Pressure Canning Gemüse, Fleisch, Brühe (Nicht sauer) 116-121 °C (240-250 °F)
Dampf-Einkochen Steam Canning Wie Wasserbad (begrenzte Zeit) 100 °C (212 °F)

Einkochen in der Küche: To Reduce & To Boil Down

Das deutsche Wort „Einkochen“ wird nicht nur für die Vorratshaltung verwendet, sondern auch im täglichen Kochprozess, wenn Flüssigkeiten konzentriert werden sollen. Sätze wie „Lassen Sie die Sauce auf die Hälfte einkochen“ sind in Rezepten allgegenwärtig. Die Übersetzung hierfür hat nichts mit „Canning“ zu tun. Der korrekte englische Fachbegriff lautet „to reduce“. Ein Koch würde sagen: „Reduce the sauce by half“. Das Substantiv dazu ist „Reduction“ (Reduktion). Dieser Begriff impliziert ein kontrolliertes Köcheln, bei dem Wasser verdampft, um den Geschmack zu intensivieren und die Konsistenz zu verdicken.

Eine weitere, etwas rustikalere Übersetzung ist „to boil down“. Dieser Phrasal Verb wird oft verwendet, wenn große Mengen Flüssigkeit stark reduziert werden müssen, beispielsweise bei der Herstellung von Sirup oder Fond. „Boil down the stock until it is thick“ wäre eine typische Anweisung. Während „reduce“ eher in der feinen Küche und in präzisen Rezepten zu finden ist, beschreibt „boil down“ den physischen Vorgang des Herunterkochens sehr bildlich. Es kann auch metaphorisch verwendet werden („It boils down to…“ – Es läuft darauf hinaus…), in der Küche bleibt die Bedeutung jedoch konkret.

Ein dritter, verwandter Begriff ist „to simmer“ (köcheln lassen). Oft wird „Einkochen“ im Deutschen verwendet, wenn eigentlich nur langes Köcheln gemeint ist, ohne zwingende Volumenreduktion. Im Englischen muss man hier unterscheiden: Soll die Flüssigkeit weniger werden („reduce“) oder soll das Gericht nur lange bei niedriger Hitze garen („simmer“)? Ein Gulasch wird „simmered“, eine Rotweinsauce wird „reduced“. Die Wahl des richtigen Verbs gibt dem Koch im Englischen sofort Auskunft über die benötigte Hitzezufuhr und den Topfdeckel-Status (offen zum Reduzieren, geschlossen zum Simmern).

Profi-Tipp

In englischen Rezepten finden Sie oft die Anweisung „reduce until coat-the-spoon consistency“. Dies entspricht dem deutschen „zur Rose abziehen“ oder so lange einkochen, bis die Sauce am Löffelrücken haften bleibt. Dies ist ein wichtiger visueller Indikator für den Erfolg des „Reducing“-Prozesses.

Spezialbegriffe: Pickling, Jamming und Fermenting

Neben dem allgemeinen „Canning“ gibt es im Englischen spezifische Verben für bestimmte Arten des Einkochens, die im Deutschen oft unter dem gleichen Oberbegriff laufen oder nur durch Zusätze („sauer einkochen“, „Marmelade kochen“) unterschieden werden. „Pickling“ bezeichnet das Einlegen in Essig oder Salzlake. Während man im Deutschen „Gurken einkochen“ sagen kann, würde man im Englischen fast immer von „Pickling cucumbers“ oder „making pickles“ sprechen. Zwar werden Pickles oft anschließend einem „Water Bath Canning“ unterzogen, um sie langfristig haltbar zu machen, der geschmacksgebende Prozess ist jedoch das „Pickling“. Auch „Quick Pickles“ oder „Refrigerator Pickles“ sind geläufige Begriffe für nicht-hitzbehandeltes, sauer Eingelegtes.

Bei der Herstellung von Fruchtaufstrichen spricht man im Englischen oft von „Jam making“ oder „Jelling“. Obwohl technisch gesehen auch hier „Water Bath Canning“ angewendet wird, ist der Begriff „Canning“ für Marmelade eher unüblich in der Umgangssprache. Man sagt „I am making jam“ oder „I am putting up jam“. Der Begriff „Jelly“ bezeichnet dabei Gelee (nur Fruchtsaft), „Jam“ ist Konfitüre (zerdrückte Früchte) und „Preserves“ sind Konfitüren mit ganzen Fruchtstücken. Diese Unterscheidung ist wichtig, da für „Jelly“ ein anderer Pektin-Gehalt und andere Verarbeitungsschritte (Abseihen durch ein Tuch, im Englischen „Jelly Bag“) notwendig sind als für „Jam“.

Ein Bereich, der oft mit Einkochen verwechselt wird, aber strikt getrennt werden muss, ist „Fermenting“. Sauerkraut wird im Deutschen manchmal als „eingemacht“ bezeichnet, im Englischen ist es fast immer „fermented“. Hier wird keine Hitze (Einkochen) verwendet, sondern Milchsäuregärung. Da Fermentation im englischsprachigen Raum einen großen Trendstatus hat, ist die Unterscheidung zu „Pickling“ (mit Essig) sehr wichtig. „Pickles“ sind meist essigsauer und erhitzt, „Ferments“ sind milchsauer und roh. Wer nach Rezepten sucht, muss genau wissen, ob er „Canned Sauerkraut“ (erhitzt, pasteurisiert) oder „Fermented Sauerkraut“ (lebende Kulturen) herstellen möchte.

Wichtige Vokabeln für Ausrüstung und Zubehör

Wer sich mit englischen Anleitungen zum Einkochen beschäftigt, muss auch die Begriffe für das Werkzeug kennen. Das klassische deutsche Weckglas mit Gummiring und Klammern ist in den USA weniger verbreitet. Dort dominiert das „Mason Jar“. Dieses Glas hat ein Schraubgewinde. Der Verschluss besteht aus zwei Teilen: dem „Lid“ (eine flache Metallscheibe mit Dichtungsmasse) und dem „Band“ oder „Ring“ (dem Schraubring, der die Scheibe fixiert). In Rezepten wird oft betont: „Use new lids, but bands can be reused“. Das bedeutet, die Dichtscheibe ist ein Einwegprodukt, der Schraubring wiederverwendbar. Dies unterscheidet sich vom Weck-System, wo Glasdeckel und Klammern bleiben und nur der Gummi getauscht wird.

Ein zentraler Begriff in jedem englischen Einkoch-Rezept ist „Headspace“. Dies bezeichnet den Kopfraum, also den Abstand zwischen dem Füllgut und dem oberen Glasrand. Im Deutschen oft umschrieben mit „1 cm Platz lassen“, wird im Englischen exakt in Inch oder Bruchteilen davon gemessen (z.B. „1/2 inch headspace“). Der Headspace ist kritisch für das Entstehen des Vakuums. Zu viel oder zu wenig Headspace kann dazu führen, dass das Glas nicht schließt („seal failure“). Die Begriffe „fingertip tight“ beschreiben, wie fest der Schraubring zugedreht werden soll: nur so fest, wie man es mit den Fingerspitzen schafft, ohne Gewalt, damit Luft während des Kochens entweichen kann.

Weitere wichtige Utensilien sind der „Jar Lifter“ (Glasheber), ein spezielles Werkzeug, um heiße Gläser sicher aus dem Wasserbad zu heben, und der „Canning Funnel“ (Einfülltrichter). Ohne diese Begriffe zu kennen, sind viele englische Anleitungen schwer nachzuvollziehen. Auch der Begriff „Rack“ (Gitter/Einsatz) ist wichtig, da Gläser beim „Canning“ niemals direkt auf dem Topfboden stehen dürfen, um Glasbruch zu vermeiden. In Anleitungen heißt es stets: „Place jars on a rack“.

Achtung

Vorsicht beim Begriff „Open Kettle Canning“. Dies bezeichnet das heiße Einfüllen und sofortige Verschließen OHNE nachträgliches Einkochen im Wasserbad. Diese Methode wird in modernen englischen und amerikanischen Quellen als unsicher eingestuft und strikt abgelehnt, auch wenn sie im deutschsprachigen Raum für Marmelade noch oft praktiziert wird.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen „Canning“ und „Preserving“?

„Preserving“ ist der übergeordnete Begriff für alle Arten der Haltbarmachung von Lebensmitteln, einschließlich Trocknen, Salzen, Fermentieren und Einkochen. „Canning“ ist spezifischer und bezeichnet fast ausschließlich den Prozess des Hitzekonservierens in hermetisch verschlossenen Behältern (meist Gläsern oder Dosen). Während man Marmelade oft als „Preserves“ bezeichnet, ist der technische Prozess ihrer Herstellung „Water Bath Canning“.

Wie übersetze ich „Einkochen“ bei Saucen richtig?

Wenn es darum geht, Flüssigkeiten durch Kochen zu verdicken und im Volumen zu verringern, ist „to reduce“ der kulinarisch korrekte Begriff. Alternativ kann „to boil down“ verwendet werden, was den Vorgang etwas umgangssprachlicher beschreibt. Begriffe wie „canning“ oder „preserving“ wären hier falsch, da sie das Haltbarmachen für die Vorratskammer implizieren und nicht die Zubereitung einer Mahlzeit.

Was bedeutet „Process time“ in englischen Rezepten?

Die „Process time“ oder „Processing time“ entspricht der eigentlichen Einkochzeit. Es ist die Zeitspanne, in der die Gläser aktiv im kochenden Wasserbad (Water Bath) oder unter dem korrekten Druck (Pressure Canner) gehalten werden müssen. Die Zeitmessung beginnt erst, wenn das Wasser sprudelnd kocht bzw. der nötige Druck vollständig erreicht ist. Dies ist eine kritische Sicherheitsangabe in jedem englischen Einkoch-Rezept.

Warum nutzen Amerikaner den Begriff „Mason Jar“ statt „Weck Jar“?

„Mason Jar“ ist der Standardbegriff für Einmachgläser mit Schraubgewinde und zweiteiligem Deckel (Lid und Band), benannt nach dem Erfinder John Landis Mason. Das in Deutschland bekannte „Weck-Glas“ (mit Glasdeckel, Gummiring und Klammern) ist in den USA als Spezialität bekannt, aber nicht der Standard. Daher wird in amerikanischen Rezepten fast immer spezifisch von Mason Jars und deren Verschlusstechnik gesprochen.

Fazit

Die Frage „Was heißt Einkochen auf Englisch“ lässt sich nicht mit einem einzigen Vokabel-Eintrag beantworten, sondern erfordert ein Verständnis für den Kontext und die angewandte Methode. Während „Canning“ im amerikanischen Raum der dominante Begriff für das Haltbarmachen in Gläsern ist, wird in Großbritannien oft noch von „Bottling“ gesprochen. Entscheidend ist zudem die technische Unterscheidung zwischen „Water Bath Canning“ für saure Lebensmittel und „Pressure Canning“ für Gemüse und Fleisch – eine Differenzierung, die in der englischen Fachsprache wesentlich strikter gehandhabt wird als im deutschen Sprachgebrauch. Wer diese Nuancen kennt, kann englische Rezepte sicher und erfolgreich umsetzen.

Darüber hinaus hilft die Abgrenzung zu kulinarischen Begriffen wie „reducing“ (Saucen einkochen) oder „pickling“ (sauer einlegen), Missverständnisse in der Küche zu vermeiden. Die englische Terminologie ist in diesem Bereich sehr präzise und bietet oft detaillierte Informationen über die erforderliche Ausrüstung und Sicherheitstechnik. Mit dem Wissen über Begriffe wie „Headspace“, „Processing time“ und „Mason Jars“ steht dem Zugriff auf den riesigen Schatz an internationalen Rezepten zur Vorratshaltung nichts mehr im Wege.

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Mario Wormuth
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