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Hausgemachte Ravioli mit cremiger Ricotta-Spinat-Füllung und Salbeibutter

Frische, selbstgemachte Ravioli mit einer cremigen Füllung aus Ricotta, Blattspinat und feinem Parmesan, serviert in einer aromatischen Salbeibutter. Ein italienischer Klassiker für ein stilvolles Abendessen.
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Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Nudelmaschine* Alternativ eignet sich auch ein langes, schweres Nudelholz.
  • 1 Ravioliausstecher Alternativ kann ein Teigrädchen oder ein einfaches Glas verwendet werden.
  • 1 Großer Kochtopf* Für reichlich Salzwasser zum Kochen der Pasta.
  • 1 Pfanne* Zum Schwenken der Ravioli in der Salbeibutter.

Zutaten
  

Für den Pastateig

  • 300 g Weizenmehl (Type 00) Alternativ Pastamehl mit hohem Glutengehalt
  • 3 Stück Eier (Größe M) Zimmertemperiert
  • 1 EL Olivenöl Nativ extra für die Geschmeidigkeit des Teigs
  • 1 Prise Salz

Für die Ricotta-Spinat-Füllung

  • 250 g Ricotta Gut abgetropft
  • 150 g frischer Babyspinat Alternativ TK-Spinat, komplett aufgetaut und ausgedrückt
  • 50 g Parmesan Frisch gerieben
  • 1 Prise Muskatnuss Frisch gerieben

Für die Sauce und Garnitur

  • 80 g Butter
  • 10-12 Blätter frischer Salbei

Anleitungen
 

  • Für den Teig das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche häufen und in der Mitte eine tiefe Mulde formen. Die Eier, das Olivenöl und eine Prise Salz hineingeben. Mit einer Gabel die Eier vorsichtig verquirlen und nach und nach das Mehl vom Rand einarbeiten.
  • Sobald eine formbare Masse entsteht, den Teig mit den Händen mindestens 10 Minuten kräftig durchkneten, bis er elastisch, glatt und glänzend ist. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten: Den frischen Spinat waschen und tropfnass in einem heißen Topf zusammenfallen lassen. In ein feines Sieb geben, mit kaltem Wasser abschrecken und die Flüssigkeit sehr gründlich mit den Händen ausdrücken. Den Spinat anschließend fein hacken.
  • Den gehackten Spinat in einer Schüssel mit dem abgetropften Ricotta und dem frisch geriebenen Parmesan verrühren. Die Masse mit einer Prise frisch geriebener Muskatnuss, Salz und schwarzem Pfeffer kräftig abschmecken.
  • Den ruhenden Pastateig vierteln. Jedes Viertel mit der Nudelmaschine schrittweise zu dünnen, gleichmäßigen Teigbändern ausrollen (Stufe 7 oder 8 bei den meisten gängigen Maschinen). Die ungenutzten Teigteile dabei stets abgedeckt halten, damit sie nicht austrocknen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche die Teigbänder auslegen. In gleichmäßigen Abständen von etwa 5 cm jeweils einen Teelöffel der Ricotta-Spinat-Füllung auf der unteren Hälfte des Teigbandes platzieren. Die Zwischenräume dünn mit etwas Wasser bepinseln.
  • Die obere Hälfte des Teigbandes vorsichtig über die Füllung klappen. Den Teig um die Füllung herum von innen nach außen gut andrücken, damit keine Luftblasen eingeschlossen werden. Mit einem Ravioliausstecher oder einem Teigrad gleichmäßige Quadrate ausschneiden.
  • Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Ravioli vorsichtig hineingeben und die Hitze reduzieren. Die Pasta für ca. 3 bis 4 Minuten sanft sieden lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle vorsichtig herausheben.
  • Gleichzeitig die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Salbeiblätter hinzufügen und kurz darin knusprig dünsten, bis die Butter leicht bräunt und ein nussiges Aroma verströmt. Die abgetropften Ravioli direkt in die Salbeibutter geben und vorsichtig darin schwenken.
  • Die Ravioli sofort auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit der Salbeibutter beträufeln und nach Wunsch mit zusätzlichem, frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Notizen

Tipp für die perfekte Textur: Der Spinat muss nach dem Blanchieren extrem trocken gedrückt werden, da die Füllung sonst zu flüssig wird und den Teig durchweicht. Sie können die Füllung auch am Vortag zubereiten und in einem engmaschigen Sieb im Kühlschrank abtropfen lassen.
Reste verwerten: Die geformten, noch ungekochten Ravioli lassen sich hervorragend einfrieren. Legen Sie diese dazu auf ein bemehltes Brett, frieren Sie sie für 1 Stunde vor und füllen Sie sie anschließend in einen Gefrierbeutel um. Die Kochzeit verlängert sich gefroren um etwa 1-2 Minuten.
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