Wie viel Füllung gehört in ein Ravioli?

Mario Wormuth
Erstellt von: Mario Wormuth
22 Minuten Lesezeit

Kurz & knapp

Die ideale Füllmenge für ein klassisches, quadratisches Ravioli (ca. 4 bis 5 Zentimeter Kantenlänge) liegt bei etwa einem Teelöffel, was in etwa 4 bis 6 Gramm entspricht. Größere Varianten wie Ravioloni fassen bis zu 15 Gramm (ca. ein Esslöffel), während Mini-Formate wie Agnolotti oft nur eine erbsengroße Menge von 1 bis 2 Gramm benötigen. Das genaue Maß hängt maßgeblich von der Teigstärke und der Konsistenz der Füllmasse ab.

Die Zubereitung gefüllter Pasta gehört zu den traditionellen Handwerkskünsten der italienischen Küche. Das Zusammenspiel aus zartem Nudelteig und einer aromatischen Füllung erfordert Präzision und Fingerspitzengefühl. Oft scheitert der Versuch hausgemachter Ravioli an einem entscheidenden Detail: der Dosierung der Füllung. Ist die Menge zu großzügig bemessen, reißt der Teig beim Verschließen oder platzt im kochenden Wasser auf. Ist sie hingegen zu gering, dominiert der Teiggeschmack, und die Pasta verliert an Saftigkeit.

Um ein ausgewogenes Verhältnis von Teighülle und Kern zu erzielen, müssen physikalische und kulinarische Aspekte berücksichtigt werden. Hierzu gehören die Elastizität des Nudelteigs, der Feuchtigkeitsgehalt der Füllmasse sowie die Ausdehnung von Luft und Wasserdampf während des Kochvorgangs. Dieser Artikel beleuchtet die exakten Richtwerte für verschiedene Ravioli-Formate, erklärt die chemischen und physikalischen Vorgänge beim Kochen und zeigt auf, wie man typischen Fehlern gezielt vorbeugt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Richtwert: Für Standard-Ravioli (4–5 cm) gilt ein gehäufter Teelöffel (ca. 5 Gramm) als optimale Menge.
  • Konsistenz: Die Füllung muss homogen, spritzfähig und frei von überschüssiger, freier Flüssigkeit sein.
  • Verhältnis: Angestrebt wird ein ausgewogenes Verhältnis von ca. 50 % Teig und 50 % Füllung im fertigen Zustand.
  • Fehlervermeidung: Eingeschlossene Luft und zu feuchte Füllungen sind die Hauptursachen für das Aufplatzen beim Kochen.

Wie viel Füllung gehört standardmäßig in ein Ravioli?

Die standardmäßige Menge an Füllung für ein klassisches Ravioli mit einer Kantenlänge von 4 bis 5 Zentimetern beträgt ungefähr 5 Gramm, was der Menge eines leicht gehäuften Teelöffels entspricht. Diese Dosis stellt sicher, dass sich die obere Teigplatte ohne übermäßige Dehnung über die Füllung legen lässt, während gleichzeitig genügend Rand zum sicheren Verschließen vorhanden bleibt.

Je nach Region, Tradition und Verwendungszweck variieren die Größen von gefüllten Teigtaschen erheblich. Ein kleineres Format benötigt proportional weniger Volumen, da die Dehnbarkeit der dünnen Teigbahnen physikalische Grenzen hat. Bei der Dosierung muss stets berücksichtigt werden, dass zwischen der Füllung und der Schnittkante des Teigs ein Sicherheitsrand von mindestens 8 bis 10 Millimetern frei bleiben muss. Ohne diesen Rand lässt sich keine stabile Verbindung der beiden Teigschichten erzielen.

Die folgende Übersicht vergleicht die gängigsten Teigtaschen-Formate und deren optimale Füllmengen:

Formate und Füllmengen im Vergleich

Format Typische Maße Empfohlene Füllmenge (g) Volumen-Äquivalent
Agnolotti / Tortellini ca. 2 x 2 cm 1 – 2 g erbsengroßer Tupfen
Klassische Ravioli ca. 4 x 4 cm bis 5 x 5 cm 4 – 6 g ca. 1 Teelöffel
Ravioloni (Großformat) ca. 7 x 7 cm bis 8 x 8 cm 12 – 15 g ca. 1 Esslöffel
Maremmani (Tuskische Art) ca. 6 x 6 cm 8 – 10 g gehäufter Teelöffel

Bei der Verwendung von Ravioliausstechern oder speziellen Raviolibrettern (Formen mit Vertiefungen) ist das Volumen durch das Modul vorgegeben. Hier empfiehlt es sich, beim ersten Durchgang ein Stück Füllung abzuwiegen, um ein Gefühl für das exakte Volumen zu entwickeln. Ein Überladen der Mulden verhindert das flächige Verschließen und führt unweigerlich zu Ausschuss beim Ausrollen oder Garen.

Warum ist das Verhältnis von Teig zu Füllung so wichtig?

Das Verhältnis von Teig zu Füllung bestimmt maßgeblich das Mundgefühl (Texturniveau) und die Stabilität der Pasta während des Garprozesses. Ein ausgewogenes Verhältnis von etwa 50 zu 50 Gewichtsprozent im gekochten Zustand sichert, dass weder der Mehlgeschmack des Nudelteigs dominiert, noch die Füllung die strukturelle Hülle sprengt.

Beim Kochen im siedenden Wasser dehnt sich die Luft, die sich zwangsläufig in geringen Mengen um die Füllung herum befindet, physikalisch aus. Zudem beginnt das in der Füllung enthaltene Wasser zu verdampfen. Wenn die Teighülle zu dünn und das Verhältnis der feuchten Füllung im Vergleich zur elastischen Festigkeit des Teigs zu hoch ist, übersteigt der innere Dampfdruck die Reißfestigkeit der Pasta-Wand. Die Folge ist ein Platzen der Nahtstellen, wodurch die Füllung ins Kochwasser ausschwemmt und verwässert.

Zusätzlich beeinflusst das Verhältnis die erforderliche Garzeit. Ein dickerer Teig benötigt länger, um bis zum Kern durchzugaren (Al-dente-Stufe), während die Füllung (beispielsweise Ricotta-Spinat oder Fleischfarce) oft nur erhitzt oder sanft gegart werden muss. Ist das Verhältnis unausgewogen, ist der Teig an den Rändern, wo zwei Lagen aufeinandertreffen (Doppelnaht), oft noch hart und mehlig, während die Füllung bereits ausgelaugt wird.

Wie verhindert man das Auslaufen der Füllung beim Kochen?

Das Auslaufen der Füllung lässt sich wirksam verhindern, indem man die Kontaktflächen des Teigs absolut fett- und füllungsfrei hält, eingeschlossene Luftblasen vollständig ausstreicht und die Teigränder mit ausreichendem Druck bündig verschließt.

Ein häufiger handwerklicher Fehler liegt im unachtsamen Platzieren der Füllung. Tropft Fett oder Feuchtigkeit auf den für die Naht vorgesehenen Rand, können sich die Proteine und Stärkekörner des Nudelteigs an dieser Stelle nicht dauerhaft miteinander verbinden. Der Verschluss bleibt eine Schwachstelle. Beim Portionieren sollte daher idealerweise ein Spritzbeutel anstelle eines Löffels verwendet werden. Dies ermöglicht eine saubere Platzierung ohne lästiges Nachtropfen.

Achtung beim Verschließen

Eingeschlossene Luft ist der Hauptgrund für aufgeplatzte Ravioli. Da sich Luft beim Erhitzen stark ausdehnt, wirkt sie wie ein kleiner Ballon, der die Teighülle sprengt. Streichen Sie den oberen Teig deshalb immer von der Füllung ausgehend nach außen hin glatt, bevor Sie die Ränder anpressen und die einzelnen Ravioli ausschneiden.

Um die Teigplatten fest miteinander zu verkleben, benötigt man Feuchtigkeit. Ist der Teig frisch und noch feucht genug, reicht kräftiges Zusammendrücken aus. Bei leicht angetrocknetem Teig hilft das hauchdünne Bestreichen der Ränder mit Wasser oder einer Mischung aus Eigelb und etwas Wasser. Das im Eigelb enthaltene Protein (Lecithin und Albumine) fungiert beim Erhitzen als natürliches Bindemittel, das gerinnt und die Naht fest verschließt. Zu viel Feuchtigkeit ist jedoch kontraproduktiv, da die Ränder sonst rutschig werden und die Stärke aufweicht.

Welche Konsistenz muss die Ravioli-Füllung haben?

Eine Ravioli-Füllung muss eine bindige, kompakte und spritzfähige Konsistenz aufweisen, ohne dass sich flüssige Bestandteile abscheiden. Feuchte Zutaten müssen vor dem Zerkleinern gründlich entwässert werden, um ein Durchweichen des Teiges zu verhindern.

Feuchtigkeit ist der größte Feind der Teigstabilität. Wird beispielsweise Frischkäse (Ricotta) oder Spinat direkt verarbeitet, gibt das Gemüse oder der Käse während der Ruhezeit und beim Kochen Wasser ab. Dieses Wasser weicht den Nudelteig von innen auf, macht ihn instabil und führt zu Rissen. Spinat muss nach dem Blanchieren in einem Tuch extrem fest ausgedrückt werden. Ricotta sollte vor der Verwendung mehrere Stunden, am besten über Nacht, in einem feinen Sieb abtropfen.

Gut zu wissen: Bindemittel für die Füllung

Um Restfeuchtigkeit in der Füllung zu binden und eine cremige, aber feste Textur zu erzielen, eignen sich geriebener Hartkäse (Parmigiano Reggiano oder Grana Padano), sehr feine Semmelbrösel (Paniermehl) oder etwas Eigelb. Diese Zutaten binden freies Wasser, ohne den Geschmack der Füllung negativ zu beeinflussen.

Zudem sollte die Füllung völlig homogen sein. Grobe Stücke von Nüssen, Fleisch oder Gemüse können beim Ausrollen oder beim Anpressen des Teigs die sensible Teighülle mechanisch beschädigen (durchstoßen). Eine feine Paste, hergestellt im Cutter oder Fleischwolf, gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung und eine unbeschädigte Hülle.

Wie bereitet man den Nudelteig für die optimale Füllmenge vor?

Der Nudelteig für gefüllte Pasta muss besonders elastisch und dehnbar sein. Er wird im Idealfall auf eine Stärke von 1,0 bis maximal 1,5 Millimeter dünn ausgerollt, um sich flexibel um die Portionen der Füllung legen zu können, ohne zu reißen.

Für die Elastizität ist das im Weizenmehl enthaltene Gluten verantwortlich. Teigrezepte für Ravioli verwenden daher meist eine Mischung aus Weichweizenmehl (Type 00) und Hartweizengrieß (Semola di grano duro rimacinata) sowie einen hohen Anteil an Eigelb. Das Eigelb liefert Fett und Proteine, die den Teig geschmeidig machen. Nach dem Kneten benötigt der Teig eine Ruhezeit von mindestens 30 Minuten (in Frischhaltefolie gewickelt bei Raumtemperatur). In dieser Phase entspannt sich das Glutengerüst, was das hauchdünne Ausrollen erleichtert, ohne dass der Teig elastisch zurückfedert.

Wird der Teig zu dick gelassen, gart er ungleichmäßig, und das Verhältnis zur Füllung verschiebt sich ins Negative. Ist er hingegen zu dünn zubereitet (unter 0,8 Millimeter), verliert er die nötige Zugfestigkeit, die er beim Formen der Wölbung um die Füllung herum benötigt.

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Beim Ausrollen mit einer Nudelmaschine arbeitet man sich stufenweise vor. Es empfiehlt sich, die Teigbahn bis zur vorletzten oder drittletzten Stufe auszurollen. Da zwei Bahnen aufeinandergelegt werden, multipliziert sich die Teigdicke an den Rändern. Eine gut eingestellte Nudelmaschine ist hierbei das präziseste Werkzeug, um eine absolut gleichmäßige Dicke über die gesamte Bahnlänge zu gewährleisten.

Häufige gestellte Fragen

Kann man Ravioli vor dem Kochen einfrieren?

Ravioli lassen sich hervorragend einfrieren, indem man sie zunächst einzeln auf einem bemehlten Brett oder Blech für etwa eine Stunde vorfrostet und erst danach in Gefrierbeutel umfüllt. Dieses Vorgehen verhindert, dass die feuchten Teigtaschen aneinanderkleben und beim Auftauen beschädigt werden. Die gefrorenen Ravioli werden später direkt ohne vorheriges Auftauen in siedendes Salzwasser gegeben, wobei sich die Garzeit um circa ein bis zwei Minuten verlängert.

Fließt die Füllung heraus, wenn man kein Ei zum Bestreichen nutzt?

Die Füllung läuft nicht zwangsläufig aus, da frischer Nudelteig durch die eigene Feuchtigkeit und den Druck beim Zusammenpressen ausreichend haftet. Wenn der Teig während der Verarbeitung jedoch leicht angetrocknet ist, dient Wasser oder Eigelb als notwendige Klebe-Sicherung. Eigelb bietet durch das enthaltene Protein beim Denaturieren (Gerinnen) im heißen Wasser eine zusätzliche Festigkeit an den Verschlussstellen.

Wie dick sollte der Nudelteig für Ravioli sein?

Der ideale Nudelteig für gefüllte Pasta sollte nach dem Ausrollen eine Dicke von etwa 1,0 bis 1,2 Millimetern aufweisen. Ist der Teig dünner als 0,8 Millimeter, besteht beim Schließen und Kochen eine hohe Reißgefahr durch den Druck der Füllung. Ist der Teig dicker als 1,5 Millimeter, dominiert der Mehlgeschmack, und die doppelten Nahtstellen an den Rändern garen nicht gleichmäßig durch.

Warum platzen Ravioli im kochenden Wasser auf?

Ravioli platzen meist auf, weil im Inneren der Teigtasche beim Erhitzen Luftblasen expandieren oder die Füllung zu viel ungebundene Feuchtigkeit abgibt, die sich in Dampf verwandelt. Ein weiterer Grund sind unvollständig versiegelte Ränder, die durch austretendes Fett aus der Füllung nicht haften konnten. Auch sprudelnd kochendes Wasser bewegt die Pasta zu stark; die Ravioli sollten immer nur in sanft siedendem Wasser gar ziehen.

Welches Werkzeug eignet sich am besten zum Ausstechen und Befüllen?

Für ein sauberes und gleichmäßiges Dosieren empfiehlt sich die Verwendung eines Spritzbeutels mit einer Lochtülle von etwa 8 bis 10 Millimetern Durchmesser. Zum anschließenden Verschließen und Trennen sind klassische Teigräder (Raviolirad) oder federgelagerte Ravioliausstecher ideal, da sie die Teigränder in einem Arbeitsschritt fest zusammenpressen und sauber abschneiden. Ein Raviolibrett eignet sich besonders für die Produktion größerer Mengen in gleichbleibender Qualität.

Fazit

Die Bestimmung der optimalen Füllmenge für Ravioli ist kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat aus Teigart, Formatgröße und physikalischen Bedingungen beim Kochvorgang. Mit dem Richtwert von rund 5 Gramm (etwa ein Teelöffel) für standardgroße Ravioli erzielt man ein harmonisches Verhältnis, das den Geschmack der Füllung transportiert, ohne die Stabilität der Pasta zu gefährden.

Durch das sorgfältige Entwässern feuchter Zutaten, das präzise Ausstreichen von Luftblasen und das Verwenden von elastischem, dünn ausgerolltem Teig lässt sich das gefürchtete Aufplatzen der Teigtaschen im Wasser zuverlässig verhindern. Mit handwerklicher Sorgfalt und den passenden Hilfsmitteln wie Spritzbeutel und Teigrad gelingen hausgemachte Ravioli in einer Qualität, die sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.

Hausgemachte Ravioli mit cremiger Ricotta-Spinat-Füllung und Salbeibutter

Frische, selbstgemachte Ravioli mit einer cremigen Füllung aus Ricotta, Blattspinat und feinem Parmesan, serviert in einer aromatischen Salbeibutter. Ein italienischer Klassiker für ein stilvolles Abendessen.
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Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Nudelmaschine* Alternativ eignet sich auch ein langes, schweres Nudelholz.
  • 1 Ravioliausstecher Alternativ kann ein Teigrädchen oder ein einfaches Glas verwendet werden.
  • 1 Großer Kochtopf* Für reichlich Salzwasser zum Kochen der Pasta.
  • 1 Pfanne* Zum Schwenken der Ravioli in der Salbeibutter.

Zutaten
  

Für den Pastateig

  • 300 g Weizenmehl (Type 00) Alternativ Pastamehl mit hohem Glutengehalt
  • 3 Stück Eier (Größe M) Zimmertemperiert
  • 1 EL Olivenöl Nativ extra für die Geschmeidigkeit des Teigs
  • 1 Prise Salz

Für die Ricotta-Spinat-Füllung

  • 250 g Ricotta Gut abgetropft
  • 150 g frischer Babyspinat Alternativ TK-Spinat, komplett aufgetaut und ausgedrückt
  • 50 g Parmesan Frisch gerieben
  • 1 Prise Muskatnuss Frisch gerieben

Für die Sauce und Garnitur

  • 80 g Butter
  • 10-12 Blätter frischer Salbei

Anleitungen
 

  • Für den Teig das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche häufen und in der Mitte eine tiefe Mulde formen. Die Eier, das Olivenöl und eine Prise Salz hineingeben. Mit einer Gabel die Eier vorsichtig verquirlen und nach und nach das Mehl vom Rand einarbeiten.
  • Sobald eine formbare Masse entsteht, den Teig mit den Händen mindestens 10 Minuten kräftig durchkneten, bis er elastisch, glatt und glänzend ist. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten: Den frischen Spinat waschen und tropfnass in einem heißen Topf zusammenfallen lassen. In ein feines Sieb geben, mit kaltem Wasser abschrecken und die Flüssigkeit sehr gründlich mit den Händen ausdrücken. Den Spinat anschließend fein hacken.
  • Den gehackten Spinat in einer Schüssel mit dem abgetropften Ricotta und dem frisch geriebenen Parmesan verrühren. Die Masse mit einer Prise frisch geriebener Muskatnuss, Salz und schwarzem Pfeffer kräftig abschmecken.
  • Den ruhenden Pastateig vierteln. Jedes Viertel mit der Nudelmaschine schrittweise zu dünnen, gleichmäßigen Teigbändern ausrollen (Stufe 7 oder 8 bei den meisten gängigen Maschinen). Die ungenutzten Teigteile dabei stets abgedeckt halten, damit sie nicht austrocknen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche die Teigbänder auslegen. In gleichmäßigen Abständen von etwa 5 cm jeweils einen Teelöffel der Ricotta-Spinat-Füllung auf der unteren Hälfte des Teigbandes platzieren. Die Zwischenräume dünn mit etwas Wasser bepinseln.
  • Die obere Hälfte des Teigbandes vorsichtig über die Füllung klappen. Den Teig um die Füllung herum von innen nach außen gut andrücken, damit keine Luftblasen eingeschlossen werden. Mit einem Ravioliausstecher oder einem Teigrad gleichmäßige Quadrate ausschneiden.
  • Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Ravioli vorsichtig hineingeben und die Hitze reduzieren. Die Pasta für ca. 3 bis 4 Minuten sanft sieden lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle vorsichtig herausheben.
  • Gleichzeitig die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Salbeiblätter hinzufügen und kurz darin knusprig dünsten, bis die Butter leicht bräunt und ein nussiges Aroma verströmt. Die abgetropften Ravioli direkt in die Salbeibutter geben und vorsichtig darin schwenken.
  • Die Ravioli sofort auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit der Salbeibutter beträufeln und nach Wunsch mit zusätzlichem, frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Notizen

Tipp für die perfekte Textur: Der Spinat muss nach dem Blanchieren extrem trocken gedrückt werden, da die Füllung sonst zu flüssig wird und den Teig durchweicht. Sie können die Füllung auch am Vortag zubereiten und in einem engmaschigen Sieb im Kühlschrank abtropfen lassen.
Reste verwerten: Die geformten, noch ungekochten Ravioli lassen sich hervorragend einfrieren. Legen Sie diese dazu auf ein bemehltes Brett, frieren Sie sie für 1 Stunde vor und füllen Sie sie anschließend in einen Gefrierbeutel um. Die Kochzeit verlängert sich gefroren um etwa 1-2 Minuten.
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Mario Wormuth
Erstellt von: Mario Wormuth
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Wir sind leidenschaftliche Pasta-Liebhaber und teilen hier unsere besten Rezepte, Kochtechniken und Tipps rund um die italienische Küche. Mit einer Liebe zu frischen Zutaten und traditionellen Zubereitungen bringen wir euch die Vielfalt der Pastagerichte direkt auf den Teller. Unser Ziel ist es, euch zu inspirieren, die italienische Küche zu Hause auf einfache Weise nachzukochen und zu genießen. Neben unserer Leidenschaft für Pasta betreiben wir auch weitere Blogs: Auf unserem Hunde-Blog teilen wir Tipps zur Pflege, Ernährung und dem Zusammenleben mit Hunden. Unser Liebe & Esoterik Blog bietet Einblicke in Beziehungen, Astrologie und spirituelle Themen. Für alle Pferdefreunde gibt es unseren Pferde-Blog, wo wir Wissen und Erfahrungsberichte rund um Reiten, Pferdehaltung und Training veröffentlichen. Egal, ob du auf der Suche nach neuen Rezepten bist oder dich für andere Themen interessierst – bei uns findest du spannende Artikel und wertvolle Tipps. Buon Appetito!