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Herzhafter aromatischer Ramen mit zartem Schweinefleisch, geschmeidigen Nudeln und cremigem Ei

Ein tiefgründiger, würziger Genuss: Dieser Ramen kombiniert zart geschmortes Schweinefleisch und geschmeidige Nudeln in einer reichhaltigen, aromatischen Brühe. Verfeinert mit einem cremig gekochten Ei und frischen Toppings, ist dies ein Seelenwärmer für jede Gelegenheit.
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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

Für das Schweinefleisch und die Ramen-Eier:

  • 300 g Schweinebauch am Stück, möglichst ohne Schwarte oder Schwarte vorab entfernen
  • 2 Eier Größe M
  • 80 ml Sojasauce japanische
  • 50 ml Mirin süßer Reiswein
  • 30 ml Sake japanischer Reiswein (optional)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer ca. 3 cm, frisch
  • 1 Stange Frühlingszwiebel nur der weiße und hellgrüne Teil, für das Schmoren

Für die Suppe und Nudeln:

  • 800 ml Hühnerbrühe oder Dashi-Brühe (aus Pulver oder selbstgemacht)
  • 200 g Ramen-Nudeln frisch oder getrocknet

Für die Garnitur (Toppings):

  • 1 Stange Frühlingszwiebel nur der grüne Teil, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Nori-Blatt getrocknet, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Maiskörner aus der Dose, abgetropft (optional)
  • 1 TL Sesamöl geröstet (optional)
  • 1 EL Pflanzenöl zum Anbraten

Anleitungen
 

  • Ramen-Eier vorbereiten: Eier in kochendem Wasser 6-7 Minuten garen, sodass das Eigelb wachsweich bleibt. Sofort in Eiswasser abschrecken, pellen. In einer kleinen Schale 2 EL Sojasauce und 1 EL Mirin vermischen und die Eier darin mindestens 30 Minuten (besser mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank) marinieren. Dabei gelegentlich wenden, damit sie gleichmäßig Farbe annehmen.
  • Schweinefleisch vorbereiten und anbraten: Schweinebauch trocken tupfen. Knoblauchzehen andrücken. Ingwer schälen und in dicke Scheiben schneiden. Den weißen und hellgrünen Teil der Frühlingszwiebel grob hacken. In einem mittelgroßen Topf das Pflanzenöl erhitzen und den Schweinebauch darin von allen Seiten kräftig goldbraun anbraten. Herausnehmen und beiseitelegen.
  • Schweinefleisch schmoren: Knoblauch, Ingwer und gehackte Frühlingszwiebeln in den Topf geben und kurz andünsten. Den angebratenen Schweinebauch zurück in den Topf legen. Mit der restlichen Sojasauce (60 ml), restlichem Mirin (40 ml) und Sake (falls verwendet) ablöschen. Soviel Wasser (oder einen Teil der Hühnerbrühe) angießen, dass das Fleisch knapp bedeckt ist. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 60-75 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. Gelegentlich wenden.
  • Brühe und Toppings vorbereiten: Während das Fleisch schmort, den grünen Teil der zweiten Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Das Nori-Blatt mit einer Schere in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Den geschmorten Schweinebauch aus dem Sud nehmen und warm stellen (z.B. in Alufolie gewickelt). Den Schmor-Sud durch ein feines Sieb passieren. Ca. 100-150 ml dieses aromatischen Schmor-Suds (dies ist Ihre "Tare" oder Würzsauce) abmessen.
  • Suppe fertigstellen: Die Hühnerbrühe (oder Dashi-Brühe) in einem separaten Topf erhitzen. Die abgemessene Tare (Schmor-Sud) hinzufügen und gut verrühren. Die Suppe abschmecken und bei Bedarf mit etwas mehr Sojasauce oder einer Prise Salz nachwürzen. Heiß halten, aber nicht mehr kochen lassen.
  • Nudeln kochen: In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Die Ramen-Nudeln nach Packungsanweisung darin bissfest garen. In ein Sieb abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken (um den Garprozess zu stoppen) und gut abtropfen lassen.
  • Anrichten und Servieren: Die abgetropften Nudeln gleichmäßig auf zwei tiefe Ramen-Schalen verteilen. Den warmen Schweinebauch in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die marinierten Ramen-Eier halbieren. Die heiße Brühe vorsichtig über die Nudeln in die Schalen gießen. Die Schweinefleischscheiben und Eihälften dekorativ auf den Nudeln anrichten. Mit den Frühlingszwiebelringen, Noristreifen und optional Maiskörnern garnieren. Nach Belieben mit ein paar Tropfen geröstetem Sesamöl beträufeln und sofort heiß servieren.

Notizen

Dieser herzhafte Ramen ist ein wunderbares Gericht, um sich an kühleren Tagen aufzuwärmen oder einfach japanische Aromen zu genießen. Hier einige Tipps zur Verfeinerung und Anpassung:

Variationen und Tipps:

  • Fleischauswahl: Statt Schweinebauch können auch Schweineschulter (für Pulled Pork Stil) oder Hähnchenschenkel verwendet werden. Die Schmorzeit muss entsprechend angepasst werden.
  • Brühe intensivieren: Für eine noch tiefere Brühe können Sie getrocknete Shiitake-Pilze oder ein Stück Kombu-Alge mit dem Schweinefleisch oder in der Hühnerbrühe mitkochen (vor dem Servieren entfernen).
  • Vegetarische Option: Ersetzen Sie das Schweinefleisch durch festen Tofu (angebraten oder frittiert) oder eine Auswahl an Pilzen (z.B. Shiitake, Austernpilze, Kräuterseitlinge). Verwenden Sie eine Gemüsebrühe als Basis und würzen Sie diese kräftig mit Sojasauce, Mirin, Knoblauch und Ingwer.
  • Mehr Schärfe: Fügen Sie etwas Chiliöl (La-Yu/Rayu), Sriracha oder Gochujang (koreanische Chilipaste) zur Brühe hinzu oder garnieren Sie mit frischen Chiliringen.
  • Zusätzliche Toppings: Beliebt sind auch Bambussprossen (Menma), eingelegter Ingwer (Beni Shoga), frischer Spinat (kurz blanchiert und ausgedrückt) oder Sojasprossen.
  • Ramen-Eier (Ajitsuke Tamago): Für das beste Ergebnis die Eier über Nacht marinieren. Die Marinade kann für eine zweite Runde Eier wiederverwendet oder als Würze für andere Gerichte genutzt werden.

Aufbewahrung:

Am besten schmeckt Ramen frisch zubereitet. Sollten Reste bleiben:
  • Brühe, Fleisch, Nudeln und Toppings getrennt voneinander im Kühlschrank aufbewahren.
  • Die Brühe und das Fleisch halten sich so 2-3 Tage. Nudeln sollten möglichst frisch gekocht werden, da sie schnell matschig werden und Flüssigkeit aufsaugen.
  • Zum Aufwärmen die Brühe und das Fleisch (ggf. in der Brühe) erhitzen und mit frisch gekochten Nudeln und den Toppings servieren.

Tipp für schnelle Ramen:

Wenn es einmal sehr schnell gehen muss, können Sie fertige Ramen-Brühenkonzentrate verwenden und das Schweinefleisch durch dünn geschnittenes, kurz angebratenes Schweinefilet oder fertiges Chashu-Schweinefleisch aus dem Asialaden ersetzen. Auch Instant-Ramen-Nudeln können verwendet werden, beachten Sie hierbei die kürzere Kochzeit.
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