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Japanische Tempura Udon Suppe mit knusprigen Garnelen

Eine traditionelle japanische Nudelsuppe mit dicken, weichen Udon-Nudeln in einer würzigen, klaren Dashi-Brühe, serviert mit frisch frittierten, knusprigen Tempura-Garnelen und feinen Frühlingszwiebeln.
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Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • 1 Großer Kochtopf* Für die Zubereitung der Dashi-Brühe und das Erwärmen der Udon-Nudeln
  • 1 Tiefer Topf oder Fritteuse Zum sicheren Frittieren der Tempura-Garnelen
  • 1 Küchenthermometer Zur exakten Messung der Öltemperatur
  • 1 Schneebesen* Zum schnellen, lockeren Anrühren des Tempura-Teigs
  • 1 Schaumlöffel Zum einfachen Herausheben der fertigen Tempura-Garnelen

Zutaten
  

Für die Udon-Suppe

  • 800 g vorgegarte Udon-Nudeln aus dem Vakuum-Pack, alternativ getrocknete Udon
  • 1.2 l Dashi-Brühe selbstgemacht oder aus Dashi-Granulat zubereitet
  • 4 EL Helle Sojasauce Usukuchi für eine helle Brühe
  • 3 EL Mirin süßer japanischer Reiswein
  • 1 Prise Salz nach Bedarf zum Abschmecken

Für das Garnelen-Tempura

  • 8 Stück große Black Tiger Garnelen geschält, entdarmt, Schwanzsegment intakt gelassen
  • 100 g Tempura-Mehl alternativ Weizenmehl Typ 405 gemischt mit 1 EL Speisestärke
  • 120 ml Eiswasser wichtig: extrem kalt halten
  • 500 ml neutrales Pflanzenöl zum Beispiel Raps- oder Erdnussöl zum Frittieren

Für die Garnitur

  • 2 Stängel Frühlingszwiebeln in sehr feine Ringe geschnitten
  • 1 EL Shichimi Togarashi japanische Sieben-Gewürz-Mischung für eine milde Schärfe

Anleitungen
 

  • Garnelen vorbereiten: Die Garnelen trocken tupfen. Auf der Bauchseite der Garnelen im Abstand von etwa 1 cm vorsichtig 3 bis 4 quer verlaufende, leichte Schnitte setzen (nicht durchschneiden!). Die Garnele mit dem Bauch nach unten auf eine Arbeitsfläche legen und mit leichtem Druck mit den Fingern flach drücken, bis sie sich streckt und gerade bleibt. Dies verhindert, dass sich die Garnelen beim Frittieren zusammenrollen.
  • Suppenbrühe ansetzen: Die Dashi-Brühe in einem großen Kochtopf zum Kochen bringen. Helle Sojasauce und Mirin einrühren. Die Hitze reduzieren und die Brühe bei milder Hitze warm halten. Bei Bedarf mit einer kleinen Prise Salz abschmecken.
  • Frittieröl erhitzen: Das Pflanzenöl in einen tiefen Topf füllen und mithilfe des Küchenthermometers auf eine konstante Temperatur von 175 °C bis 180 °C erhitzen.
  • Tempura-Teig zubereiten: Erst direkt vor dem Frittieren das eiskalte Wasser mit dem Tempura-Mehl in einer Schüssel kurz mit dem Schneebesen verrühren. Wichtig: Der Teig sollte nicht glattgerührt werden. Ein paar kleine Mehlklumpen sind erwünscht, um die charakteristische, luftige Kruste zu erzeugen.
  • Garnelen frittieren: Die gestreckten Garnelen zuerst leicht in trockenem Mehl wenden, dann am Schwanzende festhalten und zügig durch den kalten Tempura-Teig ziehen. Sofort vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Die Garnelen etwa 2 bis 3 Minuten goldgelb und knusprig ausbacken. Mit dem Schaumlöffel herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Nudeln erwärmen: Die vorgegärten Udon-Nudeln direkt in die heiße Dashi-Brühe geben und etwa 2 Minuten darin erwärmen, bis sie sich leicht voneinander lösen.
  • Anrichten: Die heißen Udon-Nudeln gleichmäßig auf vier tiefe Schalen verteilen und mit der aromatischen Brühe übergießen. Jeweils zwei knusprige Tempura-Garnelen auf die Nudeln legen, sodass sie teilweise aus der Brühe ragen. Mit feinen Frühlingszwiebelringen garnieren und nach Geschmack mit Shichimi Togarashi bestreuen. Sofort servieren.

Notizen

Tipps für das Tempura-Gelingen:
• Achten Sie darauf, dass das Wasser für den Teig wirklich eiskalt ist. Der Temperaturunterschied zum heißen Öl sorgt dafür, dass die Panade besonders schnell aufgeht und extrem knusprig wird.
• Wer mag, kann während des Frittierens mit den Fingern vorsichtig ein paar extra Teigtropfen auf die Garnelen spritzen (japanisch: Hana fuki), um eine noch strukturiertere Kruste zu erzeugen.
• Servieren Sie die Garnelen schnell, damit sie durch den Dampf der Suppe nicht aufweichen.
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