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Schiacciata all'uva: Saftiges toskanisches Fladenbrot mit roten Weintrauben

Ein traditionelles, aromatisches Hefebrot aus der Toskana. Die Kombination aus knusprigem Teig, saftigen roten Weintrauben, feinstem Olivenöl und einer feinen Zuckerkruste sorgt für ein herzhaft-süßes Geschmackserlebnis.
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Vorbereitungszeit 1 Stunde 40 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 10 Minuten
Portionen 8 Stücke

Kochutensilien

  • 1 Küchenwaage Zum präzisen Abmessen der Zutaten
  • 1 Rührschüssel Groß genug für das Aufgehen des Hefeteigs
  • 1 Backblech* Standardgröße, idealerweise mit hohem Rand
  • 1 Nudelholz* Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs
  • 1 Backpinsel* Zum Bestreichen des Fladenbrots mit Olivenöl

Zutaten
  

Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550 oder Tipo 0) Sorgt für eine elastische Teigstruktur
  • 20 g frische Hefe Entspricht einem halben Würfel
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g Zucker Für den Teig
  • 4 EL Olivenöl Nativ extra, für geschmeidigen Teig
  • 1 Prise Salz

Belag & Fertigstellung

  • 600 g rote Weintrauben Kernlos, aromatisch und klein
  • 80 g Zucker Zum Bestreuen vor dem Backen
  • 3 EL Olivenöl Zum Beträufeln
  • 2 Zweige frischer Rosmarin Nadeln fein gehackt

Anleitungen
 

  • Hefeteig ansetzen: Das Mehl in eine große Rührschüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die frische Hefe in die Mulde bröckeln, mit etwas lauwarmem Wasser und 1 Teelöffel des Zuckers verrühren. Diesen Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 10 bis 15 Minuten gehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.
  • Hefeteig kneten: Das restliche lauwarme Wasser, den übrigen Zucker für den Teig, das Olivenöl und die Prise Salz zum Vorteig geben. Alles zuerst mit den Knethaken des Handrührgeräts und anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen mindestens 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
  • Teig ruhen lassen: Den Teig zurück in die Schüssel geben, leicht mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken. An einem warmen, zugfreien Ort für etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  • Trauben vorbereiten: In der Zwischenzeit die Weintrauben gründlich waschen, von den Stielen zupfen und auf einem Küchentuch gut trocknen lassen. Die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und fein hacken.
  • Schiacciata formen: Ein Backblech mit etwas Olivenöl einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den aufgegangenen Teig auf der Arbeitsfläche kurz durchkneten und in zwei ungleiche Hälften teilen (ca. 60% für den Boden, 40% für den Deckel). Die größere Teighälfte dünn ausrollen und auf das Backblech legen.
  • Erste Schicht belegen: Die Hälfte der Weintrauben gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Mit der Hälfte des gehackten Rosmarins und etwa 30 Gramm Zucker bestreuen. Mit 1 Esslöffel Olivenöl beträufeln.
  • Zweite Schicht auflegen: Die zweite, kleinere Teighälfte ebenfalls dünn ausrollen und als Deckel auf die Weintraubenschicht legen. Die Ränder der beiden Teigplatten gut zusammendrücken und leicht nach unten einschlagen, damit beim Backen kein Saft austritt.
  • Zweite Gehzeit: Die restlichen Weintrauben auf der Oberfläche verteilen und leicht in den Teig hineindrücken. Die Schiacciata nochmals abdecken und vor dem Backen für weitere 20 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Backen: Vor dem Senden in den Ofen die Oberfläche mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und dem restlichen Zucker sowie dem verbliebenen Rosmarin bestreuen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene für ca. 30 bis 35 Minuten backen, bis der Teig eine goldbraune, knusprige Kruste gebildet hat und die Trauben leicht aufplatzen.

Notizen

Zubereitungs- und Einkaufstipps

Die richtige Traubensorte: Traditionell wird in der Toskana die Traubensorte 'Canaiolo' verwendet. Im Alltag eignen sich kleine, kernlose dunkle Weintrauben (wie die Sorte 'Sable') besonders gut, da sie beim Backen saftig bleiben und ein intensives Aroma verströmen.
Ruhezeit nach dem Backen: Lassen Sie die Schiacciata all'uva nach dem Backen unbedingt mindestens 15 Minuten auf dem Blech abkühlen. Der austretende Traubensaft verbindet sich in dieser Zeit mit dem geschmolzenen Zucker und dem Olivenöl zu einem aromatischen Sirup.
Aufbewahrung: Das Fladenbrot schmeckt frisch lauwarm am besten. Reste können luftdicht verschlossen im Kühlschrank für 1-2 Tage gelagert werden. Vor dem Verzehr kurz im Ofen aufbacken, um die Kruste wieder knusprig zu machen.
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