Eine aromatische und gehaltvolle Aalsuppe, zubereitet nach norddeutscher Art. Die Kombination aus herzhafter Brühe, zartem Aal, süßlichem Backobst und frischen Kräutern sorgt für ein ausgewogenes und vielschichtiges Geschmackserlebnis.
1 Schaumkelle Optional, zum Abschöpfen des Schaums.
Zutaten
Zutaten
500gfrischer Aal, küchenfertig in Stücke geschnitten
1.5lkräftige Rinder- oder Fleischbrühe
1BundSuppengrün (Karotte, Lauch, Sellerie)
300gfestkochende Kartoffeln
100gBackobst (gemischte Trockenpflaumen und Aprikosen)
1ELButter
2-3ELWeißweinessigJe nach gewünschter Säure.
1ELZucker
1/2Bundfrischer Dill, gehackt
1/2Bundfrische Petersilie, gehackt
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Anleitungen
Zuerst die Vorbereitungen treffen: Das Suppengrün putzen und waschen, anschließend in feine Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in mundgerechte Würfel schneiden. Das Backobst grob hacken. Die Aalstücke unter kaltem Wasser abspülen und trockentupfen.
Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das gewürfelte Suppengrün hinzugeben und für ca. 5 Minuten andünsten, bis es leicht duftet.
Mit der Rinderbrühe ablöschen und alles zum Kochen bringen. Die Kartoffelwürfel und das gehackte Backobst hinzufügen. Die Hitze reduzieren und die Suppe abgedeckt für ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.
Die Suppe mit Weißweinessig, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Balance zwischen süß, sauer und salzig ist entscheidend – schmecken Sie sorgfältig ab und passen Sie die Mengen nach Ihrem Geschmack an.
Die Aalstücke vorsichtig in die heiße, aber nicht mehr kochende Suppe geben. Den Topf wieder abdecken und den Aal für 10-15 Minuten gar ziehen lassen. Der Aal ist fertig, wenn das Fleisch weiß und fest ist und sich leicht vom Knochen lösen lässt.
Kurz vor dem Servieren die frisch gehackte Petersilie und den Dill unter die Suppe rühren. Eine kleine Menge zum Garnieren zurückbehalten.
Die Aalsuppe heiß in tiefen Tellern servieren. Darauf achten, dass jede Portion Gemüse, Backobst und Aalstücke enthält. Mit den restlichen Kräutern bestreuen und genießen.
Notizen
Hinweise und Variationen
Aal mit Gräten: Traditionell wird der Aal mit Gräten serviert. Weisen Sie Ihre Gäste darauf hin, vorsichtig zu essen. Alternativ kann man auch Aalfilet verwenden, was die Garzeit verkürzt.
Räucheraal: Für ein intensiveres Raucharoma können Sie statt frischem Aal auch Räucheraal verwenden. Diesen erst ganz zum Schluss in die heiße Suppe geben und nur noch 2-3 Minuten durchwärmen lassen, nicht mehr kochen.
Beilage: Zu dieser gehaltvollen Suppe passt frisches, kräftiges Brot oder ein Baguette, um die köstliche Brühe aufzutunken.
Aufbewahrung: Reste der Suppe können im Kühlschrank 1-2 Tage aufbewahrt werden. Beim erneuten Erwärmen darauf achten, die Suppe nicht stark kochen zu lassen, damit der Aal zart bleibt.