Kurz & knapp
Für die klassische Herstellung von Pasta zu Hause werden als Grundausstattung eine saubere Arbeitsfläche, ein Nudelholz oder eine Nudelmaschine sowie ein scharfes Messer benötigt. Während gefüllte Nudeln von Ausstechern und Teigrädern profitieren, erleichtert eine mechanische oder elektrische Walze das gleichmäßige Ausrollen des Nudelteigs erheblich.
Die Zubereitung von frischer Pasta in der eigenen Küche hat in Italien eine jahrhundertelange Tradition. Der Prozess erfordert nur wenige Grundzutaten wie Hartweizengrieß, Mehl, Wasser oder Ei. Die Wahl der richtigen Utensilien entscheidet jedoch maßgeblich darüber, wie gleichmäßig der Teig ausgerollt, geformt und schließlich getrocknet oder gekocht werden kann.
Bei der Ausstattung der eigenen Pastaküche stellt sich oft die Frage, welche Werkzeuge für den Einstieg notwendig sind und welche Anschaffungen sich für Fortgeschrittene lohnen. Vom klassischen Nudelholz über die mechanische Kurbelmaschine bis hin zu speziellen Trockengestellen gibt es eine Vielzahl an Hilfsmitteln, deren Funktionsweise und Nutzen im Folgenden detailliert erläutert werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- manuelle vs. maschinelle Verarbeitung: Ein langes, dünnes Nudelholz reicht für den Einstieg aus, erfordert jedoch Kraft und Übung. Eine Walzenmaschine garantiert eine gleichmäßige Teigstärke ohne körperliche Anstrengung.
- Arbeitsunterlage: Ein großes, unbehandeltes Holzbrett bietet die ideale Oberfläche, da es dem Nudelteig die nötige Rutschfestigkeit und Feuchtigkeitsregulierung bietet.
- Schneidewerkzeuge: Teigräder und Messer mit gerader Klinge sind essenziell, um saubere Kanten zu erzielen und ein Verkleben der Teigbahnen zu verhindern.
- Trocknung: Pastaständer oder bemehlte Tücher verhindern, dass die frisch geschnittene Pasta vor dem Kochen zusammenklebt.
Welche Grundausstattung wird für die manuelle Pastaherstellung benötigt?
Für den Einstieg in die manuelle Pastaherstellung werden lediglich ein großes, stabiles Holzbrett, ein langes Nudelholz (auch bekannt als Mattarello) sowie ein scharfes Messer oder ein Teigschneider benötigt. Diese minimalistische Ausstattung entspricht der traditionellen italienischen Methode, bei der der Teig vollständig von Hand geknetet, ausgerollt und geschnitten wird. Holz eignet sich als Arbeitsfläche besonders gut, da seine leicht raue Textur dem Teig Halt gibt und überschüssige Feuchtigkeit reguliert.
Das Nudelholz für die Pastaherstellung unterscheidet sich von herkömmlichen Backrollen. Es ist deutlich länger (oft zwischen 60 und 100 Zentimeter) und besitzt keine Griffe oder rotierenden Achsen. Durch diese Konstruktion kann die Handfläche direkt auf dem Holz abgerollt werden, was eine feinere Kontrolle über den Druck und damit über die Dicke des Teigs ermöglicht. Ein gutes Messer, wie ein langes Kochmesser oder ein spezielles Pastamesser mit gerader Klinge, sorgt dafür, dass die gerollten Teigbahnen ohne Quetschen sauber in Streifen geschnitten werden können.
Zusätzlich ist eine Teigkarte aus Metall oder Kunststoff äußerst hilfreich. Sie dient dazu, Mehlreste von der Arbeitsplatte zu schaben, den Teig zu portionieren und die Arbeitsfläche sauber zu halten. Ohne diese einfachen Werkzeuge ist es schwierig, die für Bandnudeln wie Tagliatelle oder Pappardelle erforderliche, hauchdünne Teigstärke gleichmäßig zu erreichen.
- Nudelmaschine Atlas 150: Die Atlas 150 ist alles, was Sie brauchen, um sofort neue Rezepte auszuprobieren, ein Symbol für italienisches Design und Stil. Ihre Walzen sind mit einer kaum wahrnehmbaren rauen Oberfläche ausgestattet, die die Pasta porös macht, um den Geschmack zu betonen und die Sauce leichter aufzunehmen.
- ENTHALTENE NUDELARTEN: Der 10-Stufen-Regler ermöglicht die Herstellung von Teigblättern mit verschiedenen Dicken, die für viele Pastaformate geeignet sind. Neben der sofortigen Herstellung von Lasagne mit einer maximalen Breite von 150 mm ist diese Maschine bereits mit Zubehör für Fettuccine von 6,5 mm und Tagliolini von 1,5 mm ausgestattet.
- AUS VERCHROMTEM STAHL: Die Maschine besteht vollständig aus hochwertigem verchromtem Stahl, der in Italien bearbeitet und zusammengebaut wurde. Jedes Detail wurde in kleinsten Details ausgeführt, um Eleganz und Einfachheit zu betonen. Die Walzen sind aus eloxierter Aluminiumlegierung gefertigt. Die verwendeten Materialien sind darauf ausgelegt, die Gesundheit nicht zu beeinträchtigen.
- KOMPATIBEL MIT 11 ZUSATZTEILEN: Mit der Atlasmotor können Sie weitere 11 austauschbare Zubehörteile verwenden, die sich in Dicke, Schnitt und Form der Pasta unterscheiden. Sie müssen nur das richtige Format für Ihre Sauce auswählen.
- Vielseitige Pasta-Zubereitung: Die YASHE Manuelle Nudelmaschine QF-150 ist Ihre All-in-One-Lösung für selbstgemachte Pasta. Diese vielseitige pastamaker ist mit einer Nudelwalze, einem Nudelschneider und einer Nudelpresse ausgestattet und eignet sich damit perfekt für die Herstellung von Spaghetti, Fettuccine, Lasagne und mehr
- Langlebiges Design aus Edelstahl: Unsere Nudelmaschine ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und garantiert Haltbarkeit und Langlebigkeit. Die robuste Konstruktion der Nudelwalzenmaschine verspricht unzählige Sitzungen der Nudelherstellung mit gleichbleibender Leistung
- Einstellbare Dicke für perfekte Pasta: Erzielen Sie mit Leichtigkeit die gewünschte Nudeldicke. Unsere Nudelmaschine verfügt über einen verstellbaren Knopf mit 7 Dickeneinstellungen, die von 0,5 mm bis 3 mm reichen und eine präzise Einstellung der Textur und Breite Ihrer Pasta ermöglichen
- Nudelmaschine mit zwei Breiten: Mit zwei Schneideaufsätzen können Sie bei der YASHE pasta maker zwischen 6,5 mm und 1,5 mm Breite wählen. Egal, ob Sie in der Stimmung für dicke Nudeln oder zarte Engelshaar sind, unsere Nudelmaschine hat Sie abgedeckt
- Einfach zu benutzen und zu reinigen: Der YASHE Nudelroller und -schneider ist auf Bequemlichkeit ausgelegt. Die manuelle Bedienung gibt Ihnen die volle Kontrolle über den Nudelherstellungsprozess, während die mitgelieferte Bürste und das Tuch die Reinigung zu einem Kinderspiel machen. Die abnehmbaren Komponenten sorgen für eine gründliche und mühelose Reinigung
- PASTA IN UNTER 10 MINUTEN: Genieße mühelos frische, hausgemachte Pasta in weniger als 10 Minuten¹.
- GROSSE KAPAZITÄT: Bereitet bis zu 8 Portionen⁴ hausgemachte Pasta auf einmal für Familie und Freunde zu.
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Letzte Aktualisierung am 7.06.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
Wie unterscheiden sich Nudelmaschinen für den Hausgebrauch?
Nudelmaschinen für den privaten Gebrauch lassen sich grundsätzlich in manuelle Walzenmaschinen mit Kurbelbetrieb, elektrische Walzenmaschinen und vollautomatische Pastamaschinen (sogenannte Pasta-Maker) unterteilen. Die Wahl des Geräts bestimmt, wie viel Handarbeit der Koch leisten muss und welche Textur die fertige Pasta erhält. Während Walzenmaschinen den Teig durch zwei rotierende Zylinder flach pressen, pressen Vollautomaten den Teig mit hohem Druck durch eine Formscheibe (Matrize).
Manuelle Walzenmaschinen sind die klassischen Küchenhelfer, die mittels einer Tischklammer an der Arbeitsplatte befestigt werden. Über eine Handkurbel werden die Walzen angetrieben, deren Abstand sich stufenweise verringern lässt. Diese Methode ist schonend für den Teig, da keine Wärme entsteht, und ermöglicht eine präzise Kontrolle der Teigstärke. Elektrische Walzenmaschinen funktionieren nach dem gleichen Prinzip, besitzen jedoch einen integrierten oder ansteckbaren Motor. Dadurch bleiben beide Hände frei, um die Teigbahn zu führen und aufzufangen, was den Arbeitsfluss deutlich beschleunigt.
Vollautomatische Pastamaschinen übernehmen das Mischen, Kneten und Auspressen des Teigs in einem einzigen Gerät. Der Teig wird hierbei nicht ausgerollt, sondern durch Düsen gepresst (Extrusion). Dies ermöglicht die Herstellung von röhrenförmigen Nudelsorten wie Rigatoni oder Penne, die mit einer Walzenmaschine nicht realisierbar sind. Allerdings ist die Textur von gepresster Pasta meist kompakter als die von gewalzter Pasta.
Vergleich der Maschinentypen
| Kriterium | Manuelle Nudelwalze | Elektrische Nudelwalze | Vollautomat (Pasta-Maker) |
|---|---|---|---|
| Kraftaufwand | Hoch (Kurbeln per Hand) | Gering (Motorantrieb) | Minimal (vollautomatisch) |
| Teigkontrolle | Sehr hoch | Sehr hoch | Gering (Programmsteuerung) |
| Mögliche Formen | Bandnudeln, gefüllte Pasta | Bandnudeln, gefüllte Pasta | Röhrennudeln, Spaghetti, u.a. |
| Reinigung | Einfach (nur trocken auspinseln) | Einfach (Schutz vor Wasser beachten) | Aufwendig (viele Einzelteile) |
Welche Werkzeuge eignen sich für gefüllte Pasta und Spezialformen?
Für die Herstellung von gefüllten Nudeln wie Ravioli, Tortellini oder Maultaschen sowie für geriffelte Sorten wie Gnocchi und Garganelli werden spezielle Form- und Schneidewerkzeuge benötigt. Diese Hilfsmittel sorgen nicht nur für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild, sondern stellen auch sicher, dass die Teigränder fest verschlossen sind und sich beim Kochen im heißen Wasser nicht öffnen. Ein unzureichender Verschluss führt dazu, dass die Füllung austritt und die Pasta verwässert.
Zu den wichtigsten Werkzeugen für gefüllte Pasta gehören:
- Teigräder (Radeln): Diese verfügen über ein wellenförmig gezahntes Rad aus Messing oder Edelstahl. Sie schneiden den Teig und pressen gleichzeitig die Ränder durch die Wellenstruktur fest zusammen.
- Ravioliausstecher: Runde oder eckige Stempel mit federgelagerten Auswerfern und gezacktem Rand. Sie stanzen die gefüllten Teigtaschen in einem Schritt aus und versiegeln die Nahtstellen.
- Raviolibretter: Metall- oder Holzformen mit Vertiefungen. Man legt eine Teigbahn darüber, füllt die Mulden, deckt sie mit einer zweiten Teigbahn ab und rollt mit einem Nudelholz darüber, um die einzelnen Kammern zu verschließen und zu trennen.
- Gnocchi-Brett (Rigagnocchi): Ein kleines, geriffeltes Holzbrettchen. Drückt man Teigstücke mit dem Daumen über die Riffelung, entsteht die typische Struktur, an der Saucen besonders gut haften.
Gut zu wissen
Werkzeuge aus Messing sind in der traditionellen Pastaproduktion besonders beliebt. Das schwere Metall schneidet den Teig sauberer als leichter Kunststoff oder dünnes Blech und sorgt für eine raue Schnittkante, an der die Sauce später besser haftet.
Wie wird frische Pasta richtig getrocknet und gelagert?
Frische Pasta muss nach dem Schneiden entweder sofort gekocht, eingefroren oder gründlich getrocknet werden, um ein Zusammenkleben der einzelnen Nudeln zu verhindern. Wenn der Teig flach auf der Arbeitsfläche liegen bleibt, nimmt er Feuchtigkeit aus der Umgebung oder der eigenen Füllung auf, wodurch die Nudeln miteinander verschmelzen. Zum Trocknen langer Nudeln wie Spaghetti oder Tagliatelle kommen spezielle Pastatrockner zum Einsatz.
Ein Pastatrockner (auch Nudelständer genannt) besteht meist aus einem zentralen Holz- oder Kunststoffstab, von dem strahlenförmig mehrere Arme abgehen. Auf diese Arme werden die frisch geschnittenen Teigstränge gehängt, sodass die Luft frei um sie herum zirkulieren kann. Dies beschleunigt den Trocknungsprozess und sorgt dafür, dass die Pasta ihre Form behält. Für kurze Nudelsorten wie Farfalle oder Orecchiette eignen sich hingegen flache Trockensiebe aus Holz mit einer Bespannung aus lebensmittelechtem Netzgewebe, die übereinander gestapelt werden können.
Soll die Pasta nicht sofort getrocknet, sondern frisch gelagert werden, formt man die Teigstränge zu kleinen „Nestern“ und bestäubt sie großzügig mit Hartweizengrieß (Semola). Diese Nester können auf einem bemehlten Tablett für einige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt oder direkt eingefroren werden. Das Einfrieren verhindert das Verderben des im Teig enthaltenen Eies und bewahrt die Konsistenz der Pasta.
Achtung
Frische Eierteigwaren sollten nicht ungekühlt über längere Zeit gelagert werden. Durch den Feuchtigkeitsgehalt und das rohe Ei besteht bei Raumtemperatur ein erhöhtes Risiko für Keimbildung (z. B. Salmonellen). Vollständig durchgetrocknete Nudeln ohne Ei können hingegen trocken und dunkel über Wochen gelagert werden.
Welche typischen Fehler bei der Verwendung von Pastawerkzeugen sollten vermieden werden?
Ein häufiger Fehler bei der Nutzung von Walzenmaschinen ist der Kontakt mit Wasser während der Reinigung. Nudelmaschinen bestehen oft aus verchromtem Stahl oder Leichtmetalllegierungen, deren mechanische Teile im Inneren durch Wasser rosten oder an Schmierkraft verlieren können. Teigreste sollten stattdessen vollständig trocknen gelassen und anschließend mit einem harten Pinsel, Zahnstochern oder Druckluft aus den Walzen und Schneideaufsätzen entfernt werden.
Ein weiterer Fehler betrifft das Ausrollen des Teigs ohne ausreichendes Bemehlen. Wenn der Nudelteig zu feucht in die Walzen gelangt, wickelt er sich um die Rollen oder reißt auf. Ein großzügiges Bestäuben der Teigplatten mit Hartweizengrieß (Semola) vor jedem Walzdurchgang verhindert dieses Anhaften. Grieß eignet sich hierfür besser als herkömmliches Weizenmehl, da er nicht so schnell in den Teig einzieht und eine schützende Barriere bildet.
Zudem wird beim Einzug des Teigs in die Maschine oft zu schnell vorgegangen. Das Überspringen von Walzstufen (z. B. direkt von Stufe 1 auf Stufe 4) strapaziert das Glutengerüst des Teigs zu stark, was zu welligen Rändern und Rissen führt. Der Teig muss schrittweise, Stufe für Stufe, dünner gewalzt werden. Bei den ersten Durchgängen hilft es zudem, die Teigbahn mehrmals wie einen Briefumschlag zusammenzufalten und erneut durchzuschicken, um die Elastizität zu erhöhen.
Profi-Tipp
Wenn der Nudelteig beim Walzen reißt oder Löcher bekommt, ist er meist zu trocken oder wurde nicht lang genug geknetet. In diesem Fall hilft es, den Teig nochmals leicht anzufeuchten, kompakt zusammenzukneten und ihn vor dem nächsten Walzversuch in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen zu lassen. Dadurch entspannt sich das Klebereiweiß.
Passende Rezepte zum Ausprobieren

Klassische Nudelteigplatten für Lasagne und Cannelloni
Kochutensilien
- 1 Pastamaschine Manuell mit Kurbel oder als elektrischer Aufsatz
- 1 Teigrad* Gewellt für traditionell gemusterte Ränder
- 1 Nudelholz* Zum flachen Vorrollen des Nudelteigs
- 1 Teigschaber Zum sauberen Portionieren des Teigs
- 1 Frischhaltefolie Verhindert das Austrocknen während der Ruhezeit
Zutaten
Teigzutaten
- 200 g Weichweizenmehl Type 00 Alternativ Weizenmehl Type 405
- 200 g Hartweizengrieß Sehr fein gemahlen (Semola di grano duro rimacinata)
- 4 Stück Frische Eier (Größe M) Zimmertemperiert
- 1 Stück Eigelb (Größe M) Für eine intensive, goldgelbe Farbe
- 1 EL Kaltgepresstes Olivenöl Sorgt für zusätzliche Elastizität des Teigs
- 1 TL Feines Meersalz
- 2 EL Kaltes Wasser Nur bei Bedarf, falls der Teig zu trocken wirkt
- 50 g Hartweizengrieß Zum Bestreuen der Arbeitsfläche und Nudelplatten
Anleitungen
- Das Weichweizenmehl und den feinen Hartweizengrieß auf eine saubere, glatte Arbeitsplatte sieben und gut miteinander vermischen. In der Mitte der Mehlmischung eine ausreichend große Mulde formen.
- Die ganzen Eier, das zusätzliche Eigelb, das Olivenöl und das feine Meersalz direkt in die Mulde geben. Mit einer Gabel die flüssigen Zutaten in der Mitte vorsichtig verquirlen, dabei nach und nach etwas Mehl vom inneren Rand einarbeiten, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
- Nun den Teig mit den Händen von außen nach innen kräftig bearbeiten. Alles zu einem kompakten Teigklumpen zusammenfügen. Sollte der Teig zu bröselig sein, esslöffelweise das kalte Wasser hinzufügen.
- Den Teig mindestens 8 bis 10 Minuten auf der Arbeitsfläche ohne Mehl kräftig durchkneten. Drücken Sie den Teig mit dem Handballen flach, falten Sie ihn zusammen und drehen Sie ihn um 90 Grad. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die Oberfläche seidig glänzt, geschmeidig ist und auf Druck leicht zurückfedert.
- Den geschmeidigen Nudelteig fest in Frischhaltefolie einwickeln. Bei Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich das Kleberprotein entspannt und sich der Teig später dünn ausrollen lässt, ohne sich wieder zusammenzuziehen.
- Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Teigschaber in vier gleich große Stücke teilen. Drei Teile wieder in Folie wickeln, damit sie nicht austrocknen. Das erste Teigstück mit der Hand flach drücken und leicht mit Hartweizengrieß bestreuen.
- Mit dem Nudelholz das Teigstück so flach ausrollen, dass es problemlos durch die breiteste Stufe der Pastamaschine passt. Den Teig durch die Walzen führen. Das entstandene Teigband dreimal falten (wie einen Brief) und erneut auf der breitesten Stufe durchlassen. Diesen Vorgang zweimal wiederholen, um die Struktur zu verfeinern.
- Die Walzenstufe der Pastamaschine nun schrittweise verringern und das Teigband jeweils einmal durchlaufen lassen. Bei Bedarf das Band leicht mit Hartweizengrieß bemehlen. Den Teig so weit ausrollen, bis die gewünschte Dicke (für Lasagneplatten meist Stufe 6 oder 7 von 9) erreicht ist.
- Das dünne Teigblatt auf einer mit Grieß bestreuten Arbeitsfläche auslegen und mit einem Teigrad in gleichmäßige, rechteckige Pastaplatten von ca. 10 x 15 cm schneiden. Mit den restlichen Teigportionen ebenso verfahren.
Notizen
- Vorkochen: Die frischen Pastaplatten müssen für eine klassische Lasagne mit ausreichend flüssiger Béchamelsauce nicht zwingend vorgekocht werden. Wer sie dennoch vorkochen möchte, gibt sie für etwa 1 bis 2 Minuten in siedendes, leicht gesalzenes Wasser und schreckt sie danach direkt in kaltem Wasser ab. Danach auf einem sauberen Küchentuch trocken tupfen.
- Lagerung: Die fertigen, bemehlten Platten können für einige Stunden auf einem bemehlten Backpapier bei Raumtemperatur trocknen. Zum Einfrieren die trockenen Platten mit Backpapier dazwischen stapeln und luftdicht verpacken.
Häufig gestellte Fragen
Kann man Pastateig auch ohne Nudelmaschine gleichmäßig dünn ausrollen?
Das Ausrollen von Pastateig ohne Maschine ist mit einem langen, schweren Nudelholz auf einer ausreichend großen Holzfläche möglich. Es erfordert jedoch deutlichen Kraftaufwand und Geduld, da der Teig aufgrund des hochelastischen Glutengerüsts immer wieder elastisch zusammenspringt. Durch regelmäßiges Wenden, Dehnen und die Verwendung von ausreichend Hartweizengrieß als Trennmittel lässt sich jedoch auch von Hand eine gleichmäßige, hauchdünne Teigbahn erzielen.
Warum sollte man für Pasta ein Holzbrett statt einer Kunststoffunterlage verwenden?
Ein unbehandeltes Holzbrett besitzt eine mikroskopisch raue Oberflächenstruktur, die dem feuchten Nudelteig beim Kneten und Ausrollen den nötigen Grip verleiht, ohne dass er unkontrolliert wegrutscht. Zudem nimmt Holz minimale Mengen überschüssiger Feuchtigkeit aus dem Teig auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab, was das Ankleben des Teigs verhindert. Kunststoffunterlagen hingegen sind vollkommen glatt, wodurch der Teig leichter kleben bleibt und mehr zusätzliches Mehl erfordert, was die Teigkonsistenz negativ verändern kann.
Wie reinigt man eine manuelle Nudelmaschine am besten?
Eine Nudelmaschine darf niemals unter fließendem Wasser gereinigt oder in die Spülmaschine gestellt werden, da dies die Lager beschädigt und Rost verursacht. Die richtige Methode besteht darin, die Maschine nach der Benutzung etwa eine Stunde stehenzulassen, bis alle Teigreste vollständig getrocknet und hart geworden sind. Anschließend lassen sich diese Reste mühelos mit einem trockenen, harten Pinsel, einer sauberen Zahnbürste oder einem Holzstäbchen aus den Zahnrädern und Walzen herausbürsten.
Welches Mehl eignet sich am besten, um das Verkleben der Werkzeuge zu verhindern?
Um das Verkleben von Teigbahnen an Walzen, Messern oder Ausstechern zu verhindern, eignet sich Hartweizengrieß (fein gemahlen, oft als „Semola rimacinata di grano duro“ deklariert) am besten. Im Gegensatz zu feinem Weizenmehl (Type 405) zieht der grießige Hartweizen nicht so schnell in den feuchten Teig ein und hinterlässt eine trockene, leicht körnige Schutzschicht. Dadurch gleitet der Teig sauber durch die Walzen und lässt sich nach dem Schneiden ohne Verkleben transportieren.
Fazit
Die Wahl der richtigen Werkzeuge für die heimische Pastaherstellung hängt stark von den persönlichen Vorlieben und der Häufigkeit der Zubereitung ab. Während für den Einstieg ein stabiles Holzbrett, ein langes Nudelholz und ein scharfes Messer völlig ausreichen, erleichtern mechanische oder elektrische Walzenmaschinen das gleichmäßige Ausrollen des Nudelteigs erheblich und sparen Kraft. Spezielle Helfer wie Ravioliausstecher oder Gnocchi-Bretter erweitern das Spektrum um dekorative und gefüllte Pastavarianten.
Unabhängig davon, ob man sich für die rein manuelle oder die maschinengestützte Methode entscheidet, sind die korrekte Handhabung und Pflege der Utensilien entscheidend für den Erfolg. Das konsequente Vermeiden von Wasser bei der Reinigung von Walzenmaschinen sowie der gezielte Einsatz von Hartweizengrieß als Trennmittel verhindern typische Fehler und sorgen für eine lange Lebensdauer der Werkzeuge sowie für eine optimale Teigbeschaffenheit.




